Lothar Matthäus
  • Für Sky-Experte Lothar Matthäus ist die Meisterfrage in der Bundesliga bereitsb entschieden.
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Knallharte Matthäus-Analyse der Liga: Bei diesen Klubs „stimmt was nicht“

Neun Punkte Abstand zur Tabellenspitze sprechen eine klare Sprache. Der FC Bayern München ist Borussia Dortmund in dieser Saison erneut enteilt. Für Sky-Experte Lothar Matthäus ist die Meisterfrage deshalb bereits entschieden. Nach fünf Spielen ohne Sieg in Folge ist Borussia Mönchengladbach zudem die „größte Enttäuschung“ der Saison für den Ex-Profi.

Für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist der nächste Meistertitel für den FC Bayern schon nach der Hinrunde eine ausgemachte Sache. „Neun Punkte Vorsprung, noch ein Heimspiel gegen Dortmund – ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen anderen Meister gibt“, sagte der als Fußball-Experte tätige 60-Jährige der „Bild am Sonntag“. „Sie haben Top-Qualitätsspieler, die zugleich Mannschaftsspieler sind. Und seit Jahren spielt kein anderer Klub konstant genug, um an Bayern ganz nah dranzubleiben“, erklärte er.

Borussia Dortmund habe zum Beispiel nicht die gleiche Qualität, Fehler des Gegners entscheidend zu nutzen. Der frühere Bayern-Profi verwies dabei auf seine Beobachtungen beim 3:2-Sieg der Münchner im Spitzenspiel in Dortmund. Beim BVB gebe es nur sehr wenige Spieler, die für Bayern eine Verstärkung wären und nur ein paar, die dort gut mitspielen könnten. „Der Rest fällt ab“, sagte Matthäus, der das Dortmunder 2:3 am Samstagabend bei Hertha BSC im Berliner Olympiastadion für den TV-Sender Sky begleitete. Durch die Niederlage liegt der Tabellenzweite nun neun Zähler hinter dem FC Bayern.


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Matthäus sieht Gladbach und Wolfsburg als größte Enttäuschungen

Große Sorgen muss sich nach Meinung des lange in München aktiven Weltmeisters von 1990 sein einstiger Club Borussia Mönchengladbach machen, der vor den Spielen am Sonntag nur den 14. Platz belegt. „Da stimmt irgendwas nicht, das 5:0 im Pokal gegen Bayern hat geblendet“, sagte Matthäus. Die Gladbacher und VfL Wolfsburg seien die beiden größten Enttäuschungen, der SC Freiburg, der FSV Mainz 05 und auch die TSG Hoffenheim hätten ihn überrascht.

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Obwohl es aus dem deutschen Quartett mit dem FC Bayern, dem BVB, RB Leipzig und Wolfsburg nur die Münchner ins Achtelfinale der Champions League schafften, sieht Matthäus international lediglich England vor der Bundesliga. Das Abschneiden sei nur eine Momentaufnahme, auch hinter den Bayern sei die Bundesliga attraktiv und verfüge über tolle junge Spieler wie Erling Haaland, Florian Wirtz, Jamal Musiala oder Jude Bellingham, ergänzte Matthäus.

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