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  • Ostderby in Rostock: Am Samstag ist Dynamo Dresden zu Gast.
  • Foto: imago/Thomas Bielefeld

Polizei gewarnt: Eskaliert das Ostderby zwischen Rostock und Dresden?

Das Prestige-Duell zwischen den Zweitliga-Aufsteigern Rostock und Dresden ist als Risikospiel eingestuft. Die Polizei setzt massive Kräfte ein.

Das Ostderby in der 2. Bundesliga zwischen dem FC Hansa Rostock und Dynamo Dresden ist auch für die Polizei in der Hansestadt eine Herausforderung. „Das Spiel wird eine Vielzahl von Beamten fordern. Wir werden sowohl vor, als auch nach der Begegnung verstärkt im Stadtgebiet unterwegs sein“, teilte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock mit.

2. Bundesliga: Rostock gegen Dresden im Fokus der Polizei

Das Prestigeduell am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sport1) wird von einem massiven Aufgebot der Polizei begleitet. Neben Kräften der Bundes- und Landesbereitschaftspolizei werden Mitarbeiter aller Dienststellen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg die Rostocker Polizei unterstützen. Das 64. Aufeinandertreffen der beiden Klubs, die 1991 als DDR-Vertreter in die Bundesliga aufgerückt waren, ist eines von sieben Hansa-Heimspielen, die als Risikopartie eingestuft sind. Schon vor der Saison hatte die Polizei mitgeteilt, dass bei diesen Begegnungen zwischen 500 und 1500 Beamte im Einsatz sein werden.

Auch die Polizei Dresden schickt zusätzliche Beamte in die Hansestadt. Trotz der umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen wird ein Zusammentreffen rivalisierender Gruppen im Laufe des Tages nicht ausgeschlossen. Die Partie ist nach der geltenden Corona-Verordnung mit 15 000 Zuschauern ausverkauft. Aus Dresden werden bis zu 1200 Anhänger erwartet, die von einem zentralen Sammelpunkt am Hauptbahnhof Rostock per Shuttle ins Ostseestadion geleitet werden. Ein eigenständiger Zugang zum Stadion sei für Gästefans nicht möglich, betonte die Polizeisprecherin.

Beide Aufsteiger sind gut in die Saison gestartet

Die beiden Aufsteiger sind sportlich sehr gut in die neue Saison gestartet. Die gastgebenden Mecklenburger liegen nach drei Spieltagen mit vier Punkten auf Platz neun, die Sachsen sind mit sieben Zählern sogar Tabellen-Zweiter. Allerdings werden die Rostocker voraussichtlich auf Stammkeeper Markus Kolke verzichten müssen. Der 31-jährige Kapitän zog sich im Training eine Oberschenkel-Verletzung zu. „Ich habe zwar noch eine kleine Resthoffnung, aber die ist nicht realistisch“, sagte Hansa-Trainer Jens Härtel.

Als möglicher Ersatz für Kolke, der seit seiner Verpflichtung 2019 kein Punktspiel für Hansa verpasst hat, stehen die Nachwuchskeeper Ben Voll (20) und Luis Klatte (21) zur Verfügung. Wer von den beiden Torhütern gegen Dresden zwischen den Pfosten steht, ließ Härtel offen. Auch der Einsatz von Angreifer Streli Mamba ist aufgrund von Knieproblemen fraglich.

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Dynamo Dresden will sich auf die eigenen Stärken konzentrieren. „Wir wollen nicht die ganze Woche über den Gegner reden und wissen, was wir an unserer Mannschaft haben. Wenn wir unser intensives Spiel auf den Platz bringen, muss uns Rostock erstmal schlagen“, sagte Trainer Alexander Schmidt. Dem Dynamo-Coach werden Luca Herrmann, Brandon Borrello, Patrick Weihrauch und Kevin Ehlers nicht zur Verfügung stehen. Robin Becker ist zwar wieder im Mannschaftstraining, kommt aber wohl noch nicht für das Spiel infrage. „Wir freuen uns auf unsere Auswärtsfans und hoffen, dass alles friedlich bleibt“, sagte Dresdens Angreifer Christoph Daferner. (dpa/tha)

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