Eröffnungsfeier der FIFA WM 2022 in Katar
Eröffnungsfeier der FIFA WM 2022 in Katar
  • Anders als noch bei der WM in Katar überlegt die FIFA, mit welchem Modus sie in die WM 2026 gehen will.
  • Foto: picture alliance

Alles anders bei der WM 2026? FIFA denkt über neuen Modus nach

Die FIFA und die Turnierorganisatoren denken einem „Guardian“-Bericht zufolge über eine Formatänderung für die kommende Mega-WM 2026 nach.

Bislang soll die erste Endrunde mit 48 Mannschaften in den USA, Kanada und Mexiko in der Vorrunde in 16 Dreiergruppen gespielt werden. Dem Bericht zufolge werde derzeit während der WM in Katar „informell“ über die Möglichkeit mit zwölf Vierergruppen gesprochen.

WM: FIFA will System mit mehr Spielen einführen

Kommen in diesem Modus die beiden Gruppenersten sowie die acht besten Dritten weiter, würde das zu 104 WM-Spielen führen – das wären 40 Partien mehr, als aktuell in Katar auf dem Spielplan stehen.


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Bei 16 Dreiergruppen und den folgenden vier K.o.-Runden werden insgesamt 80 WM-Partien absolviert. Kritisiert wurde an diesem Modus die höhere Gefahr für Absprachen, da eine Nation zwingend spielfrei hat. Die FIFA erwartet durch die gestiegene Anzahl von Spielen bei der Dreiländer-Endrunde deutlich höhere Einnahmen. Profitieren werden 16 Länder, die sich zusätzlich zu den bisherigen 32 qualifizieren.

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Schon jetzt wird davor gewarnt, die Fußballer in einem solchen Spielsystem körperlich zu überlasten und auch die Vereine könnten Einwände haben, wenn Nationalspieler entsprechend länger im Training ihrer Heimatklubs fehlen. Für die FIFA hingegen würden sich aus Werbung und Ticketverkäufen die Einnahmen deutlich steigern, weshalb Beobachter laut „The Guardian“ davon ausgehen, dass der Verband die Pläne zügig vorantreiben will. (aw/dpa)

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