Niklas Süle bei den Bayern-Fans
  • Niklas Süle stieg bei der Meisterfeier zu den Bayern-Fans auf die Tribüne.
  • Foto: picture alliance

Süle von Bayern-Fans mit BVB-Schmähgesängen verabschiedet

Der FC Bayern München hat Nationalspieler Niklas Süle beim letzten Heimspiel der Bundesligasaison verabschiedet. Von den Fans gab es eine besondere Einlage.

Vor dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart bekam der Abwehrspieler am Sonntag in München von Vorstandschef Oliver Kahn, Präsident Herbert Hainer und Sportvorstand Hasan Salihamidzic einen Blumenstrauß und ein großes Bild überreicht.

Trainer Julian Nagelsmann wechselte Süle in der 63. Spielminute noch einmal ein und gönnte dem am Saisonende ablösefrei zu Borussia Dortmund wechselnden Innenverteidiger damit ein paar Abschiedsminuten in der vollbesetzten Allianz Arena.


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„Niki hat hier fünf Jahre die Knochen hingehalten. Er hat die Zeit hier genossen“, würdigte Thomas Müller den Teamkollegen. Süle kam im Sommer 2017 von der TSG 1899 Hoffenheim zum FC Bayern. Der 26-Jährige konnte sich mit den Münchnern nicht auf einen neuen Vertrag einigen.

Bei Meisterfeier: FC Bayern-Fans veralbern Niklas Süle

Der neue BVB-Verteidiger wurde bei der Meisterfeier noch von den Bayern-Fans gefeiert, jedoch auch veralbert. Süle kletterte auf den Zaun wo einige Fans anfingen ihn mit Sprechchören zu feiern, andere jedoch stimmten „Hadi, hadi, hadi, hadi, ho, BVB, H****söhne“an.

Der 26-Jährige nahm dies jedoch gelassen bevor er vom Zaun hinab stieg bekam er ein Megafon der Fans, er nutze die Situation und rief: „Mia san Mia“. Danach kehrte Süle zurück auf den Platz und die Party ging weiter.

Anders als Niklas Süle: FC Bayern verabschiedet Corentin Tolisso nicht

Der französische Weltmeister Corentin Tolisso wurde dagegen am Sonntag überraschend nicht verabschiedet. „Es ist noch keine finale Entscheidung getroffen“, klärte Nagelsmann in der Pressekonferenz nach der Partie auf. Tolisso war 2017 für eine Ablöse von 41,5 Millionen Euro als damaliger Rekordeinkauf zu den Bayern gekommen.

Der Mittelfeldakteur, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft, hatte sich auch aufgrund vieler Verletzungen eigentlich nicht für einen neuen Kontrakt empfehlen können.

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Mit Torhüter Sven Ulreich hatte der FC Bayern am Samstag dagegen bis 2023 verlängert. (dpa/brb)

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