Drittligist Kaiserlautern hat in einem offenen Brief an seine fans appelliert, gegen die Verbreitung von Aufklebern mit rassistischen und diskriminierenden Inhalten anzukämpfen.
  • Drittligist Kaiserlautern hat in einem offenen Brief an seine fans appelliert, gegen die Verbreitung von Aufklebern mit rassistischen und diskriminierenden Inhalten anzukämpfen.
  • Foto: imago images/Jan Huebner

„Grenze überschritten“: Kaiserslautern wehrt sich gegen widerliche Aufkleber der Fans

Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat sich entschieden gegen die Verbreitung von Aufklebern mit rassistischen und diskriminierenden Inhalten gewehrt und in einem offenen Brief an seine Fans appelliert.

„Solche Parolen werden wir nicht tolerieren und hiergegen werden wir mit aller Härte vorgehen“, schrieben die Pfälzer und distanzierten sich im Namen von Ehrenrat, Aufsichtsrat, Vorstand, Beirat, Geschäftsführung und Fanbeirat. Der Klub hat bereits Strafanzeige erstattet.

Kaiserlautern: „Solche Parolen werden wir nicht tolerieren“

Auslöser war, „dass Aufkleber mit eindeutig antisemitischen, homophoben und nationalistischen Bildern und Parolen verbreitet werden, die durch die Nutzung unseres Vereinslogos einen Bezug zum 1. FC Kaiserslautern enthalten“, wie es in dem Brief hieß. Auf den Aufklebern wird der nächste Drittliga-Gegner vom Sonntag (14 Uhr), der 1. FC Saarbrücken, verunglimpft.

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Zwar sei allen Verantwortlichen klar, „dass es unter Fußballfans oftmals etwas emotionaler zugeht“, jedoch sei bei Antisemitismus, Rassismus und Homophobie „eine Grenze überschritten. Wer diese Aufkleber verbreitet, widerspricht allem, wofür unser Verein seit über 100 Jahren steht“. Der Klub hoffe deshalb, „dass sich auch die Fans der Roten Teufel von solchen Inhalten distanzieren und deutlich machen, dass für Hass und Ausgrenzung am Betze kein Platz ist“. (mp/sid)

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