Amenyido, FC St. Pauli, Rostock
  • Etienne Amenyido wurde gegen Rostock (hier gegen Keeper Kolke) und in Dresden eingewechselt, ist sicher eine Option für St. Pauli.
  • Foto: WITTERS

„Zwei, drei Veränderungen“: St. Pauli gegen Werder mit frischen Kräften

Der Mittwochabend hat Spuren hinterlassen. Viele tolle, schließlich hat der FC St. Pauli durch das 3:2 nach Verlängerung bei Dynamo Dresden das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Aber auch einige, die es am Samstag in Bremen (13.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) zu berücksichtigen gilt.

„Für einige Spieler war Dresden am Limit oder sogar drüber“, hat Timo Schultz festgestellt. Man sei zwar ohne große Blessuren aus den 120 Minuten rausgekommen, „trotzdem glaube ich, dass uns ein bisschen Frische auf dem Platz ganz guttun würde“. Was im Umkehrschluss heißt: St. Paulis Coach wird in der Anfangsformation Veränderungen vornehmen. „Ich kann mir durchaus vorstellen, auf einigen Positionen auch mal durchzutauschen. Nicht auf sieben oder acht, aber vielleicht auf zwei oder drei.“

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Finn Ole Becker, der seinen Stammplatz an Jackson Irvine verloren hat, ist sicher einer der Startelf-Kandidaten, „aber es geht nicht nur um ihn, sondern letztlich um den gesamten Kader“, sagte Schultz. „Wenn ich sehe, wie die Jungs, die hinten dran sind, trainieren, wie die Gas geben, dann ist das genau die richtige Reaktion.“ Genau so solle man sich verhalten.

Es habe sich auch gezeigt in den letzten Wochen, dass diejenigen, die neu in die Startelf oder im Lauf einer Partie ins Spiel kommen, „uns einen richtigen Push geben können“. Das sei eine Situation, wie man sie sich als Trainer nur wünschen könne. „Und die Spieler können daran eigentlich nur wachsen.“

Schultz‘ Appell: St. Pauli soll das Spiel genießen

In Bremen geht es zum Ende eines bisher makellosen Oktobers und einer Englischen Woche darum, „alle Kräfte zu sammeln, den Kampf anzunehmen, nochmal alles reinzuhauen und dort ein gutes Ergebnis zu erzielen“. Und zwar ohne jede Form von negativem Druck. „Ich hab meinen Spielern gesagt, dass wir das Spiel komplett genießen können“, sagte Schultz.. „Wir sind in einer super Situation, wir wissen, was wir können, werden wieder auf Angriff spielen. Und wenn wir da am Ende was nach Hause mitnehmen könnten, wäre das natürlich fantastisch.“

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