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Jackson Irvine im Gespräch mit Fabian Hürzeler
  • Jackson Irvine im Gespräch mit Fabian Hürzeler
  • Foto: WITTERS

„Zurück zu den Basics“: Was St. Pauli-Coach Hürzeler gegen Hertha ändern will

Sechs Gegentreffer in 180 Minuten – die Suche danach, was der FC St. Pauli am Sonntag gegen Hertha BSC dringend besser machen muss als in Kiel (4:3) und auf Schalke (1:3), führt relativ flugs zu einem Resultat. Und Ansätze, wie das funktionieren soll, hat Fabian Hürzeler.

Ihn ärgere in Bezug auf das Schalke-Spiel vor allem, wie man die Treffer kassiert habe. „Es sind zwei Abschläge vom Torhüter“, erklärte er. „Nicht mit der Intention, ein Tor zu erzielen, sondern um den Ball möglichst weit weg vom eigenen Tor zu halten. Und wir kriegen dann Gegentore aufgrund von schlechter Tiefensicherung und mangelndem Zweikampfverhalten.“

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Das sei nicht typisch für den Verlauf der Saison. „Da müssen wir back to the roots, zurück zu den Basics, den Dingen, die uns stark gemacht haben“, forderte er. „Natürlich gibt es Phasen in der Saison, und das muss man als menschlich ansehen, in denen du nicht am Limit performen kannst.“ Trotzdem sei es da dann wichtig, die einfachen Dinge richtig zu machen, „auch wenn das leichter gesagt als getan ist“.

St. Pauli-Coach Hürzeler: „Niederlagen werden überdramatisiert“

Generell aber findet er, „dass wir Niederlagen extrem überdramatisieren“. Selbst auf Schalke sei nicht alles so schlecht gewesen, wie es in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden war. „Wenn ich mir das Spiel nochmal angucke, rational und ohne Emotionen, fällt mir und auch anderen auf, dass wir auch viele gute Aktionen im letzten Drittel haben, die wir nicht bis zum Ende ausspielen.“ Wenn man das tue, sei er überzeugt, „dass wir auch so ein Spiel, wo wir nicht an unser Maximum kommen, gewinnen können. Aber dafür musst du in der Defensive die Konsequenz haben, das Tor zu verteidigen“.

Das, räumte Hürzeler ein, habe man nicht gemacht. Gegen Hertha soll und muss das wieder anders werden.

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