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„Will meinen Platz behalten“: Kampfansage von St. Paulis Dzwigala

Adam Dzwigala im St. Pauli-Training
Adam Dzwigala hat sich in St. Paulis Dreierkette festgebissen. Foto: WITTERS

Eine gute Vorbereitung kann man fast allen Kiezkickern bescheinigen, aber Adam Dzwigala ist zweifellos einer der Gewinner. Der Innenverteidiger hat sich zuletzt so stark wie vielleicht noch nie im St. Pauli-Trikot präsentiert und macht sich berechtigte Hoffnungen auf die Startelf für den Rückrundenstart gegen Nürnberg.

In allen drei Testspielen gegen Union Berlin, Lugano und Mönchengladbach hat Dzwigala von Beginn an rechts in der Dreierkette gespielt – und das überzeugend. Gegen Lugano hatte er mit zwei Toren zudem Offensivqualitäten gezeigt.

„Ich bin froh, dass ich zuletzt in der ersten Elf gestanden habe und will meinen Platz behalten, dafür gebe ich alles“, sagt der 27-jährige Defensivallrounder. Ein Geheimnis für sein Formhoch gebe es nicht. „Der Schlüssel ist harte Arbeit.“ Er sei es gewohnt, dass immer wieder neue Spieler für seine Positionen geholt würden. Das sei „egal, ich konzentriere mich auf mich selbst“.

Dzwigala wohl neben Smith und Mets gesetzt

Im Startelf-Rennen (Eric Smith ist als Abwehrchef gesetzt, Zugang Karol Mets links daneben zunächst wohl auch) scheint Dzwigala die Nase vor Jakov Medic zu haben, der nach langer Verletzungspause wieder voll dabei ist, Mittwoch aber individuell trainierte. Ist Medic noch nicht weit genug?

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Dzwigala ist jedenfalls bereit. Es läuft für ihn. Es sei sogar „die beste Zeit meiner Karriere“. Er spielt gerade viel, auch wenn es nur Testspiele waren, fühlt sich sowieso bei St. Pauli wohl und „meine Tochter ist hier geboren, was für eine besondere Verbindung sorgt“. Er könne sich gut vorstellen, seinen auslaufenden Vertrag zu verlängern. Fehlt aktuell noch ein Startelfplatz gegen Nürnberg – und natürlich viele Siege mit der Mannschaft in der Rückrunde.