Amenyido, Dittgen, St. Pauli
Amenyido, Dittgen, St. Pauli
  • Etienne Amenyido (l.) und Max Dittgen bewerben sich für den zweiten Platz im St. Pauli-Angriff.
  • Foto: WITTERS

St. Paulis Sturm-Casting: Wer darf neben Burgstaller ran?

Der Wettbewerb läuft im Prinzip seit Saisonbeginn. Und auch vor dem ersten Pflichtspiel im Jahr 2022 ist völlig offen, wer an der Seite von Guido Burgstaller als zweiter Stürmer des FC St. Pauli auflaufen darf. Trainer Timo Schultz kann aus einem reichhaltigen Reservoir schöpfen.

Wie schon im Sommer nutzte Max Dittgen die Vorbereitung für eine intensive Bewerbung, gegen Beerschot markierte er den Treffer zum Endstand. „Er hat es geschafft, in einer Stunde Spielzeit vier Abschlüsse zu haben“, lobte Schultz. Das zeige natürlich auch seine Qualität, „dass er immer wieder tief geht, das hilft uns enorm in vielen Spielen. Er hätte sicher noch ein, zwei Tore mehr schießen können, aber den, den er gemacht hat, hat er richtig gut gemacht“.

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Igor Matanovic und Etienne Amenyido wären im Testspiel sehr umtriebig gewesen, hätten viele Bälle festgemacht, sich in den Zweikämpfen aufgerieben, viele Freistöße gezogen. „Das hat mir auch sehr gut gefallen“, freute sich der Coach, der bei Simon Makienok „froh“ gewesen sei, „dass er überhaupt spielen konnte. Er hat ein bisschen Knieprobleme gehabt“. In den 30 Minuten habe der Däne dann als Zielspieler genau das gezeigt, was man von ihm erwartet.

Guido Burgstaller ist bei St. Pauli gesetzt – Top-Torjäger droht allerdings Gelb-Sperre

Unterm Strich sei es „schon ein schwieriges Rennen neben Guido, der gesetzt ist“, gestand Schultz, der aber auch ergänzte: „Ich bin froh, dass ich so viele Jungs habe. Wir werden jeden brauchen. Und wenn es nicht von Anfang an ist, dann eben als Impulsgeber von der Bank.“

Wobei der Tag näher rückt, an dem zwei aus dem Quartett zeitgleich auf dem Platz stehen werden. Denn Burgstaller steht aktuell bei vier Gelben Karten, die nächste Verwarnung zieht bekanntlich eine Sperre nach sich.

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