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Marcel Hartel gegen Paderborns Julian Justvan
  • Der Ex-Paderborner Julian Justvan (r., hier gegen Marcel Hartel) ist kein Thema mehr beim FC St. Pauli.
  • Foto: WITTERS

St. Paulis Erstliga-Pläne: Ein Fast-Zugang des Winters ist kein Thema mehr

Die Bundesliga-Kaderplanungen beim FC St. Pauli laufen auf Hochtouren. Es geht nicht nur darum, letzte Personalien des bestehenden Aufgebots zu klären, natürlich werden auch Verstärkungen angestrebt. Einer, an dem der Kiezklub im Winter stark interessiert war, ist inzwischen aber kein Thema mehr.

Es ist vermutlich gut, dass es so gekommen ist, sonst wäre man an der Elbe nie in den Genuss von Aljoscha Kemlein gekommen. Ursprünglich aber hatten die Hamburger einen anderen Profi zur Rückserie ans Millerntor gelotst und standen auch kurz vorm Abschluss.

Dann aber entschied sich Hoffenheims Julian Justvan für Darmstadt 98, kam dort zwar auf 18 Erstliga-Einsätze (zwei Tore, zwei Vorlagen), stieg mit den Lilien aber sang- und klanglos ab.

Nun ist das Leihgeschäft beendet, Justvans Chancen auf eine Zukunft in Sinsheim sind zumindest nicht signifikant gestiegen. Aber nach MOPO-Informationen passt der 26-Jährige, an dem der HSV aktuell Interesse haben soll, nicht mehr ins Suchprofil – und das trotz des Abgangs von Marcel Hartel.

Amenyido wird St. Pauli verlassen, Gespräche mit Albers

Ein weiterer St. Paulianer, der nicht mehr in Braun-Weiß auflaufen wird, ist Etienne Amenyido. Das kommt wenig überraschend, kam der Angreifer in seinen drei Jahren am Millerntor doch nie über gute Ansätze hinaus und war immer wieder anfällig für Verletzungen und daraus resultierende Pausen. Dass Amenyido sich einen neuen Arbeitgeber suchen darf, wurde ihm schon vor geraumer Zeit signalisiert.

Anders stellt sich die Situation weiterhin bei Andreas Albers dar, auch wenn der Stürmer bis zum letzten Spieltag warten musste, um seinen ersten Treffer für St. Pauli zu erzielen. Aber der Däne genießt innerhalb der Mannschaft einen immens hohen Stellenwert, gilt quasi als Kapitän des B-Teams und nimmt aktiv positiven Einfluss auf Akteure, die ob geringerer Einsatzzeiten ins Hadern geraten.

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Das allein wäre als Argument für einen (wenngleich überschaubar hoch dotierten) neuen Vertrag für den „Hunter“ ein wenig dünn. Mit seiner Leistung beim 2:1 in Wiesbaden aber hat Albers auch noch einmal sportliche Werbung in eigener Sache betrieben und im Anschluss betont, dass er gern bleiben würde. Die Gespräche zwischen beiden Parteien laufen, zurzeit gehen die Tendenzen gefühlt leicht in Richtung Verlängerung.

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