Burgstaller, KSC, FC St. Pauli
  • Auch Guido Burgstaller gelang im Vorjahr gegen den KSC (hinten Philipp Heise) kein Tor für den FC St. Pauli.
  • Foto: WITTERS

St. Pauli reist als Spitzenreiter zum Topspiel des Jahres

Mehr geht nicht! Jedenfalls nicht, wenn man 2021 zum Maßstab nimmt. Der FC St. Pauli reist am Samstag (13.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) als Spitzenreiter der Jahrestabelle nach Karlsruhe, wo er vom direkten Verfolger empfangen wird.

Satte 52 Zähler in 29 Partien haben die Hamburger seit Januar angehäuft, der KSC kommt bei einem Spiel weniger auf 48 Punkte. Ob sich nun tatsächlich die besten Mannschaften der letzten Monate duellieren, sollten andere entscheiden, befand Timo Schultz. „Ich glaube aber, dass bei beiden Teams in diesem Kalenderjahr vieles gut gelaufen ist, beide eine gewisse Kontinuität in die Art und Weise, wie man spielt und vom Personal, reinbekommen haben.“

St. Paulis Timo Schultz lobt KSC-Kollege Christian Eichner

Die Parallelen sind nicht von der Hand zu weisen. „Der KSC verfügt ähnlich wie wir über eine sehr homogene und eingespielte Mannschaft“, urteilte St. Paulis Trainer, der seinem Gegenüber Christian Eichner ein klasse Arbeitszeugnis ausstellt: „Mein Kollege hat seit seiner Amtsübernahme eine Mannschaft geformt, die auf jeden Fall im vorderen Bereich der Zweiten Liga mitspielen kann.“

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Selbiges erhofft man sich auch an der Elbe, wobei Schultz mit dem Begriff Spitzenmannschaft nicht viel anzufangen weiß.  „Damit befassen wir uns wenig, weil wir sehen, dass wir jeden Tag auf dem Platz arbeiten und am Wochenende unsere Leistung bringen müssen, um erfolgreich zu sein“, sagte er. Die 13 bisher gesammelten Zähler sind allerdings auch nicht vom Himmel gefallen. „Die haben wir uns zurecht erspielt“, betonte der 44-Jährige: „Wir nehmen die Phase, in der wir gerade sind, gerne mit und wollen sie auch weiter ausbauen. Wir wollen auch auswärts mal wieder erfolgreich sein und Punkte holen.“

St. Paulis Durststrecke gegen den KSC soll ein Ende finden

Diesbezüglich gibt er sich zuversichtlich. „Im letzten Jahr haben wir in beiden Spielen gegen den KSC (0:3, 0:0; Anm. d. Red.) nicht so gut ausgesehen. Wir hoffen, dass wir es diese Saison anders gestalten können.“ Diese Hoffnung ist begründet: „Weil wir defensiv auf jeden Fall sehr kompakt stehen werden. Weil wir in den Umschaltsituationen immer wieder gefährlich sein werden. Und weil wir es gegen eine sehr, sehr gute Standard-Mannschaft auch in dieser Disziplin hoffentlich positiv gestalten können.“

All dies mit einer Startelf, die sich maximal in Nuancen von der des Ingolstadt-Triumphs (4:1) unterscheiden wird. „Das vergangene Spiel ist immer ein Parameter für die Aufstellung, aber auch die Trainingsleistung und das, was der Gegner anbietet“, sagte Schultz. Ein, zwei Änderungen seien möglich.

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