St. Pauli-Jubel nach Sandhausen
St. Pauli-Jubel nach Sandhausen
  • Jubelpose: Die Mannschaft freut sich über den siebten Heimsieg der Saison.
  • Foto: Twitter/FC St. Pauli

Spitzenreiter? Das hat für St. Pauli-Trainer Schultz keine große Bedeutung

Besser geht es nicht als das, was der FC St. Pauli im eigenen Stadion abliefert. Sieben Siege in sieben Spielen und 22:4 Tore. Kann man mal so machen. Mit dem 3:1 im Nachholspiel gegen Sandhausen bauten die Kiezkicker ihre historisch gute Heim-Start-Serie weiter aus und rückten den Status Quo in Liga zwei wieder zurecht.

Als neuer alter Spitzenreiter reisen die Kiezkicker zum Topspiel am Sonntag in Nürnberg, sind mit dem neunten Sieg der Saison wieder an Darmstadt 98 vorbeigezogen. Die Lilien hatten die Braun-Weißen durch das 4:0 im direkten Duell kurzzeitig überflügelt.

FC St. Pauli: Trainer Timo Schultz schaut nur auf die Punkte

Platz eins – welche Relevanz hat das für St. Pauli? Kapitän Philipp Ziereis war es angesichts der Klatsche in Darmstadt vor allem „wichtig, dass wir eine Reaktion zeigen“. Marcel Hartel schaut zwar nicht „allzu häufig“ auf die Tabelle, „aber natürlich ist es schön, wieder ganz oben zu sein. Das ist ein schönes Gefühl.“

Trainer Timo Schultz misst der Rückkehr auf Platz eins keine große Bedeutung bei. In dieser Phase der Saison könne man die Tabelle auch „von links nach rechts lesen“. Und in der Spalte ganz rechts steht das, was derzeit zählt: die Punkte. Bei St. Pauli sind es 29.


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„Die Punkteanzahl ist hervorragend“, stellt Schultz klar. 29 Zähler nach 14 Spielen hatte St. Pauli in seinen 30 Zweitliga-Jahren zuvor nur 2011/12 (am Saisonende Platz vier) und im Aufstiegsjahr 2009/10 auf dem Konto.

St. Pauli-Marschroute: „Konstanz und regelmäßig dreifach punkten“

Marschroute bleibe es, eine „Konstanz reinzubekommen, regelmäßig dreifach zu punkten“ und dafür immer auf Sieg zu spielen, manchmal auch mit vollem Risiko, betont Schultz. Mit Unentschieden komme man ja „nicht richtig von der Stelle“. Mit zwei, drei Siegen in Serie könne man sich dagegen „zwischendurch auch mal einen Ausrutscher erlauben oder eine Niederlage, die auch verdient ist“.

Das gilt umso mehr, wenn man – wie St. Pauli bislang in dieser Saison – auf jede Niederlage mit einem überzeugenden Sieg antwortet. Was nicht nur von Siegermentalität, sondern auch großer Qualität zeugt.

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