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Andreas Albers und Johannes Eggestein jubeln für St. Pauli
  • Und noch ein Tor: Für Andreas Albers (l.) und Johannes Eggestein gab es in der Vorbereitung viel Grund zum Jubeln.
  • Foto: WITTERS

Sieben Spiele, sieben Siege: Waren St. Paulis Gegner in der Vorbereitung zu schlecht?

Die Frage kam, und das nicht zum ersten Mal. Ob er sich nicht mehr Gegenwehr erhofft habe, wollte man von Fabian Hürzeler nach dem 3:0 des FC St. Pauli gegen Hapoel Tel Aviv wissen. Auch nach dem 7:1-Kantersieg gegen Lustenau war es schon Thema gewesen, ob der Gegner nicht einfach zu schlecht gewesen war. Aber ganz so simpel ist das alles natürlich nicht.

„Man muss das relativieren“, erklärte der Coach. „Der Gegner stand tief, das wird uns auch in der Liga immer wieder und vermutlich auch in Kaiserslautern erwarten.“ Eintracht Braunschweig war gegen die Israelis nicht über ein 0:0 hinausgekommen, „und Hapoel hat da wenig zugelassen. Deshalb muss man erst mal einen Gegner so bespielen und sich Torchancen erspielen“. Zur Wahrheit gehöre sicherlich dazu, in der Defensive wenig gefordert worden zu sein. Hürzeler: „Wir sind aber auch viel auf Ballgewinn gegangen und haben aggressiv gespielt.“

St. Paulis Hauke Wahl mag es nicht zu glatt

Wie in allen anderen Testspielen zuvor auch. Zwar fehlte ein echter Hochkaräter als Gegner, aber Randers (Dänemark, 4:1), Lustenau (Österreich, 7:1), Sabah (Aserbaidschan, 4:1) und eben Tel Aviv sind in ihren Ländern Erstligisten. Also kein Kanonenfutter, sondern professionelle Fußball-Teams, die sich unter Profi-Bedingungen auf ihre Saison vorbereiten. Daher muss die Frage eher nicht lauten, ob die Gegner zu schlecht waren, sondern ob St. Pauli in der aktuellen Verfassung schlicht zu gut für diese Kategorie Kontrahenten ist.

Das entspricht wohl eher den Tatsachen, was wiederum die Gefahr offenbart, sich zufrieden zurückzulehnen. Aber das, da sind sich die Profis sicher, wird nicht passieren. „Ich bin eigentlich kein Fan davon, wenn alles zu glatt läuft“, ließ Hauke Wahl verlauten. Der Ex-Kieler wusste aber auch, wo der Status quo seine Wurzeln hat. „Ich finde, dass wir extrem gut gearbeitet haben. Nicht nur in den Testspielen, sondern auch im Training.“

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Und vor allem habe er „nicht das Gefühl, dass in diese Mannschaft Schlendrian reinkommt. Und wenn der doch kommen sollte, wird ihn der Trainer schnell wieder raushauen“.

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