Timo Schultz (l.) und Andreas Bornemann sind bei St. Pauli für den Erfolg 2021 entscheidend mitverantwortlich und wollen diesen 2022 fortsetzen.
Timo Schultz (l.) und Andreas Bornemann sind bei St. Pauli für den Erfolg 2021 entscheidend mitverantwortlich und wollen diesen 2022 fortsetzen.
  • Timo Schultz (l.) und Andreas Bornemann sind bei St. Pauli für den Erfolg 2021 entscheidend mitverantwortlich und wollen diesen 2022 fortsetzen.
  • Foto: WITTERS

Nach Derby-Niederlage: St. Pauli wundert sich über die Außenwahrnehmung

In der öffentlichen Wahrnehmung dümpeln sie knapp über der Frustrationsgrenze, nach nur drei Spielen in 2022 – darunter ein 2:1 über Borussia Dortmund – könnte man meinen, der FC St. Pauli hätte alles an Glanz der Hinrunde verloren und einen Berg an Problemen. Der intern größte Aufreger indes ist die Art der öffentlichen Wahrnehmung.

Dass es in der Summe besser hätte laufen können seit dem 2:1 über Schalke, stellt kein Kiezkicker in Abrede. „Es ist ersichtlich, dass wir nicht so stabil sind wie über weite Strecken der ersten Saisonhälfte“, bekannte Keeper Nikola Vasilj. Allein: Dies ist für niemanden im Verein Anlass, Trübsal zu blasen. Vielmehr sehen sich alle darin bestätigt, auch während der Hochphasen stets Bodenhaftung behalten zu haben. Und darin, dass es noch viel zu tun gibt.

St. Pauli Keeper Vasilj über Trainingsarbeit: „Wir bessern uns – das müssen wir aber auch“

Man arbeite im Training an der Defensive, erzählte Vasilj, am Pressing, „wir verbessern uns in jedem Aspekt unseres Spiels – und das müssen wir auch. Wir haben zwei Punkte aus den letzten vier Spielen geholt“. Zudem sei es kein Geheimnis, dass St. Pauli auswärts suboptimal unterwegs ist. „Aber im Fußball ist es so: Manchmal läuft alles, dann gibt es wieder andere Phasen.“

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Normalität also. Darum ist man bei St. Pauli auch bass erstaunt, dass plötzlich die Qualität des oft hochgelobten Kaders infrage gestellt, die Liga-Durststrecke als mögliches Verschenken eines auf dem Silbertablett gereichten Aufstiegs dargestellt wird. Dem wollen sie gegensteuern, na klar. Aber ihnen ist auch klar, dass das bei Gegnern wie Paderborn, Regensburg und Hannover alles andere als selbstverständlich wird.

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