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Fabian Hürzeler beim Auftakttraining des FC St. Pauli mit einer Pfeife im Mund
  • In England hat sich Fabian Hürzeler neue Aspekte für seine Arbeit bei St. Pauli abschauen können.
  • Foto: WITTERS

„Klarheit tut gut!“ Was Hürzeler nach England-Trip über seine St. Pauli-Zukunft sagt

Die Pause war kurz, auch für Fabian Hürzeler. Aber immer noch lange genug, um sich weiterzubilden: St. Paulis Coach brachte einige interessante Eindrücke mit von seiner mehrtägigen Reise nach England, die erst an Neujahr beendet war.

Weihnachten hatte er noch bei seiner Familie verbracht, wo seine Zukunft natürlich Thema war. „Mein Gefühl muss stimmen“, sagte Hürzeler in Bezug auf die weiterhin vakante Vertragsverlängerung und unterstrich eine Aussage, die Sportchef Andreas Bornemann kürzlich getroffen hatte: „Klarheit tut gut!“ Aber trotzdem sei es wichtig, „dass wir uns da nicht zeitlich unter Druck setzen“.

„Muss man erlebt haben“: St. Pauli-Coach schwärmt von Darts-WM

Unter diesem Motto genoss der 30-Jährige seinen UK-Trip, auch den Abstecher in die Welt der Darts. „Den Ally Pally muss man mal miterlebt haben, kann ich allen empfehlen“, sagte Hürzeler. Ob Darts unter Sport firmieren müsse, solle jeder selbst entscheiden. „Aber es ist auf jeden Fall etwas, wo du viel ausschalten musst, den Fokus auf die Handlungsebene legen.“

Und so könne man auch von da Aspekte in den Fußball übertragen. „Den Pfeil ins richtige Ziel zu treffen, ohne dich von äußeren Faktoren beeinflussen zu lassen – das ist definitiv ein Punkt, wo du mental extrem stark sein musst.“ Da könne man individuell sicher etwas rausziehen, vor allem situationsbedingt.

Hürzeler bringt neue Ideen aus Brighton für St. Pauli mit

Ansonsten aber regierte König Fußball, in fünf Tagen habe er vier Spiele geguckt. „Es war superspannend und lehrreich, die Spiele live zu schauen und mitzuerleben, wie in England Fußball gelebt und zelebriert wird, auch von den Fans.“ Und natürlich hatte der Besuch beim 4:2 von Brighton gegen Tottenham so einiges in petto für den Gast aus Deutschland.

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Hürzeler hat sich bekanntlich Brighton-Coach Roberto de Zerbi als eine Art Vorbild auserkoren. „Es ist ja kein Geheimnis, dass ich  bei Brighton Prinzipien sehe, die zu uns passen“, sagte er. Auch wenn die Spielertypen andere seine, könne man Elemente herausziehen, „die auch zu meiner Spielidee passen. Und es sind wieder neue Möglichkeiten dazugekommen“.

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