Karol Mets feierte beim Test in Mönchengladbach sein St. Pauli-Debüt.
Karol Mets feierte beim Test in Mönchengladbach sein St. Pauli-Debüt.
  • Karol Mets feierte beim Test in Mönchengladbach sein St. Pauli-Debüt.
  • Foto: WITTERS

„Die Anforderungen sind höher“: Karol Mets schwärmt vom St. Pauli-Niveau

Er wusste durchaus zu überzeugen, auch wenn er durchblicken ließ, dass seine Ansprüche an die eigene Leistung noch um einiges höher sind. Dennoch machten die ersten 45 Minuten von Karol Mets im Trikot des FC St. Pauli deutlich, dass der Este einen Qualitätsschub für den Kader bedeutet – und für einen hochspannenden Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung sorgt.

Nein, er ist noch nicht dort, wo er irgendwann sein will. Was jedoch nicht verwunderlich ist. „Das Team trainiert seit über einem Monat, ich komme aus dem Urlaub“, sagte Mets dem heimischen Portal „Soccernet.ee“: „Ich bin nicht in der Form, in der ich sein muss.“ Das würden die Entscheidungen zeigen, die er auf dem Platz treffen muss. „Die Dinge funktionieren nicht zu 100 Prozent. Ich muss hart arbeiten und zu den anderen aufschließen. Ich muss den richtigen Rhythmus des Spiels wiederfinden“, sagte der 29-Jährige.

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Wobei es große Unterschiede gebe im Vergleich zum Training beim FC Zürich, so Mets: „Der Trainer ist viel anspruchsvoller in Hinblick auf meine Bewegungen. Wenn wir im Training Pass- und Ballführungsübungen machen, wird jeder kleine Fehler hinterfragt. Die Anforderungen hier sind höher, das Spiel ist körperlicher und schneller. Das sieht und spürt man.“

Harter Konkurrenzkampf in St. Paulis Innenverteidigung

Trotzdem dürfte der Nationalspieler mit jedem weiteren Trainingstag seine Chancen steigern, beim Rückrundenstart in Nürnberg im Team zu stehen. Ein Selbstgänger aber wird das nicht, denn es geht hoch her im Kampf um die beiden Plätze in der Innenverteidigung neben der zentralen Figur Eric Smith. Zurzeit scheint Adam Dzwigala, der beim 7:2 gegen Lugano doppelt getroffen hatte und in Gladbach 76 Minuten lang ran durfte, in der Gunst von Coach Fabian Hürzeler vorne zu liegen, was die Position rechts von Smith betrifft. Entsprechend liefe es für die linke Position auf ein Duell zwischen Mets und Jakov Medic hinaus.

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