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Adam Dzwigala im Pokalspiel in Delmenhorst
  • Adam Dzwigala kam in Delmenhorst nach gut einer Stunde für Karol Mets in die Partie.
  • Foto: WITTERS

Darum schafften es Nemeth und Dzwigala nicht in St. Paulis Startformation

Fabian Hürzeler hatte einiges an Veränderungen im Vergleich zum letzten Punktspiel für das Pokalmatch in Delmenhorst angekündigt. Die gab es dann auch, von einer naheliegenden Umstellung aber nahm St. Paulis Coach Abstand. Aus gutem Grund.

Karol Mets hat bekanntlich vor einer Woche gegen Düsseldorf Rot gesehen, in den kommenden zwei Punktspielen ist der Este gesperrt. Am Samstag nun hätte es die Möglichkeit gegeben, in David Nemeth oder Adam Dzwigala einem potenziellen Stellvertreter Spielpraxis in der Startelf zu geben. Aber: Hürzeler setzte auf Mets.

St. Pauli wollte die Zwangspause für Karol Mets nicht unnötig verlängern

„Es war natürlich auch ein Zeichen, dass wir es seriös angehen“, erklärte der Coach. „Klar hätten wir Karol auch draußen lassen können, aber dann wäre die Pause für ihn noch länger gewesen. Und das wollten wir vermeiden.“ Zudem hätte man ja früh gewechselt.

Tatsächlich kam Dzwigala bereits nach 64 Minuten für Mets, später dann auch noch Nemeth, der Eric Smith ersetzte. Dass der Pole nun früher gebracht wurde als der Österreicher, sei in Sachen Hierarchie mitnichten als Zeichen zu interpretieren.

Philipp Treu als starker Vertreter von Lars Ritzka

Eine erwartete Umstellung nahm Hürzeler links defensiv vor, wo Philipp Treu seinen Einstand in der Anfangsformation geben durfte und Lars Ritzka vertrat. Und das sehr ordentlich. „Philipp ist immer da, gibt Gas im Training, zeigt sich“, lobte der Coach den Neuzugang aus Freiburgs zweiter Mannschaft. „Natürlich braucht er noch ein bisschen Zeit, um die Philosophie, die Idee von uns zu verinnerlichen.“

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Man dürfe nicht vergessen, sagte Hürzeler, dass er mit Lars Ritzka schon acht Monate zusammenarbeite, „und er hat entsprechend sechs oder sieben Monate Vorsprung. Aber wir versuchen, mit Philipp zusammen das aufzuarbeiten, und seine Bereitschaft ist unfassbar gut“. Dementsprechend habe es sich der 22-Jährige verdient „und auch gut gemacht“.

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