• Markus Gisdol ist seit 2019 Trainer des 1. FC Köln und hat noch einen Vertrag bis 2023.
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Ex-HSV-Coach unter Druck: Köln-Boss Heldt: Keine Job-Garantie für Trainer Gisdol

Beim 1. FC Köln läuft es diese Saison nicht so, wie gewünscht. Man steckt mitten im Abstiegskampf und rutschte zuletzt, nach einem eigentlich erfolgreichen 2:2-Unentschieden gegen Borussia Dortmund, auf den Relegationsplatz. Klar ist, dass bei der aktuellen Lage der Trainer in die Kritik rutscht. Daher äußerte sich nun Sportchef Horst Held zur Situation um Coach Markus Gisdol.

Heldt gibt dem Übungsleiter deswegen keine Job-Garantie bis Saisonende. „Die Spiele werden weniger, klar – trotzdem werden wir dabei bleiben und die Saison Spieltag für Spieltag abarbeiten und sehen, wie wir uns präsentieren“, erklärte Heldt im „Express“.

Kölner Sportchef Heldt gibt Trainer Gisdol keine Job-Garantie

Er glaube aber auch nicht, dass die Diskussionen damit enden würde, sagte Heldt und verwies auf das Beispiel eines Liga-Rivalen. „Letzte Saison hat Werder Bremen recht früh gesagt, dass der Trainer bleibt und sie notfalls auch mit Florian Kohfeldt in die 2. Liga gehen – trotzdem endete die Trainerdiskussion nicht“, sagte Heldt: „Im Abstiegskampf wird alles und jeder hinterfragt, und so ist es auch um uns herum, das müssen wir akzeptieren. Die Trainerdiskussion hört erst auf, wenn wir mal drei Spiele hintereinander gewinnen.“

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Allerdings habe sich die Mannschaft beim 2:2 am Samstag „richtig gut präsentiert“. Gisdol habe der Mannschaft „eine Spielidee und einen Plan gegeben, und die Mannschaft hat diesen sehr gut umgesetzt“. Das sei eine Leistung gewesen, „auf der sich aufbauen lässt.“ (dpa/abin)  

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