• Ski-Renndirektor Markus Waldner wurde mit dem Tode bedroht.
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„Ernste Botschaften“: WM-Renndirektor erhält Morddrohungen – wegen der Ski-Strecke

Nach dem umstrittenen Einzel-Parallel-Rennen bei der alpinen Ski-WM in Cortina d’Ampezzo in Italien hat einer der zwei Renndirektoren, der Südtiroler Markus Waldner, offensichtlich Morddrohungen erhalten. 

Die Organisatoren der WM versicherten Waldner ihre volle Solidarität. Hintergrund für die Kontroverse rund um den Renndirektor ist die erstmalige Austragung des Parallel-Rennens bei alpinen WM. 

Ski-WM-Renndirektor Markus Waldner erhält Morddrohungen

Bei dieser Form des alpinen Skirennens fahren zwei Fahrer parallel gegeneinander, jeder einmal auf jedem Kurs. Der schnellere nach zwei zeitgestoppten Läufen zieht in die nächste Runde ein. Am Dienstag jedoch war ein Kurs deutlich langsamer als der andere, sodass die Athleten auf diesem ungleich mehr Zeit für die Strecke benötigten. 

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Der verantwortliche Renndirektor Waldner musste sich nach dem Lauf viel einige Kritik gefallen lassen für die ungleiche Strecke gefallen lassen. Das Organisationskomitee der alpinen WM verurteilte die Morddrohungen via Twitter jedoch aufs Schärfste: Es sei „nicht hinnehmbar, dass ein angesehener Profi wie Markus so ernste Botschaften enthält, die über normale Debatten und Vergleiche hinausgehen.“ 

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