• Schauen gebannt auf die Insel: Kai Havertz (l.) und Jadon Sancho
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Enges Rennen im englischen Saisonfinale: Havertz und Sancho bangen auf dem Sofa

Auf der Insel kommt es zum Showdown: Der FC Chelsea und Manchester United, die potenziellen neuen Arbeitgeber der beiden Bundesliga-Talente Kai Havertz und Jadon Sancho, streiten sich mit Leicester um die zwei verbliebenen Königsklassen-Plätze. 

Leverkusens Havertz kann dabei etwas beruhigter als der Dortmunder Sancho auf den letzten Premier-League-Spieltag der Saison schauen (17 Uhr, Sky live). Denn Chelsea, mit 63 Punkten auf Platz vier, hat mit dem Heimspiel gegen die Wolverhampton Wanderers die vermeintlich besten Karten, da United (63) in Leicester (62) zum direkten Duell antritt. 

Damit würde ein Unentschieden Chelsea genügen – und Havertz aufatmen lassen. Schließlich wird sein Anspruch ebenso wie der Sanchos sein, nächste Saison Champions League zu spielen.

Frank Lampard selbstbewusst – Havertz-Transfer vor Abschluss

Teammanager Frank Lampard hat ohnehin keine Zweifel: „Wir gehen ins Spiel, um zu gewinnen. Wir wollten von Anfang an unter die besten Vier.“

Bei Bayer Leverkusen hatte der deutsche Nationalspieler die Königsklasse klar als Ziel ausgegeben. Würde er deshalb noch mal ins Grübeln kommen, sollte Chelsea die gute Ausgangslage verspielen? Europa League könnte Havertz schließlich auch mit der Werkself spielen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat das Saison-Finale in England aber keinen Einfluss mehr. Eine Einigung wird laut Sky Sports UK „ziemlich bald“ erwartet.

ManUnited hofft auf die Königsklasse – und auf Sancho

Auch Bayer-Kapitän Lars Bender geht von einer zeitnahen Entscheidung aus. „Alle sind neugierig, was der Bursche macht“, sagte der 31-Jährige. Laut übereinstimmenden Medienberichten wird nur noch um die Ablösesumme gefeilscht.

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Auch das lange erblasste United sehnt sich nach Erfolgen und einem Königstransfer. Mit Sancho, den der BVB jüngsten Berichten zufolge bei einem entsprechenden Angebot ziehen lassen würde, steigen die Chancen. Und die Champions-League-Teilnahme wäre ein schönes Antrittsgeschenk in Manchester. „Es war eine große Anstrengung für alle, das Selbstvertrauen ist hoch“, sagte Teammanager Ole Gunnar Solskjaer vor der Entscheidung.

(max/dpa)

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