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Schottischer Fan mit Bier
  • Die trinkfesten Schotten haben München erobert.
  • Foto: Imago / PA Images

Schotten dicht in München – Edelfan Rod Stewart traurig

Sie sind extrem viele, gut drauf und durstig: Der Marienplatz in München ist vor dem Auftaktspiel der Europameisterschaft gegen Gastgeber Deutschland fest in schottischer Hand.

Mehrere tausend Fans feierten friedlich im Zentrum und stimmten sich auf das Duell an diesem Freitagabend (21.00 Uhr/ZDF/MagentaTV/Liveticker auf MOPO.de) in der Münchner Arena ein.

Besonders die über den ganzen Marienplatz verteilten Dudelsackspieler, um die sich immer wieder Menschentrauben bildeten, sorgten für ausgelassene Stimmung. Die Anhänger der deutschen Nationalmannschaft waren deutlich in der Unterzahl. Bis zu 200.000 bierdurstige Schotten werden bei der EM in Deutschland erwartet.

Schon Stunden vor dem Anpfiff war der für 35.000 Personen ausgelegte Platz überfüllt. Via X rief die Stadt München zweisprachig auf: „Bitte verteilt euch anderweitig im Stadtgebiet! Die Fan Zone ist kurz vor der Schließung. Bitte fahrt nicht mehr in den Olympiapark.“ Auch dort beim Public Viewing sei alles voll.

Edelfan Rob Stewart verpasst den Auftakt

Der gebürtige Londoner Sänger Rod Stewart hat derweil ein Problem: Einer der größten Fans der schottischen Nationalmannschaft kann das EM-Eröffnungsspiel „seiner“ Bravehearts gegen Gastgeber Deutschland nicht live verfolgen.

Fangruppen wie diese halten den Marienplatz in München fest in schottischer Hand - die Stimmung ist ausgelassen. imago/PA Images
Schottische Fans auf dem Marienplatz in München
Fangruppen wie diese halten den Marienplatz in München fest in schottischer Hand – die Stimmung ist ausgelassen.

Die Partie „fällt leider auf den Abend, an dem ich in Leipzig spiele“, sagte der Sänger der Münchner Abendzeitung. „Die übrigen Matches“ aber, betonte er, „werde ich mir im Stadion angucken“.

Am Mittwoch tritt Schottland in Köln zu seinem zweiten Gruppenspiel gegen die Schweiz an, vier Tage darauf in Stuttgart gegen Ungarn zum Vorrundenfinale. Stewart hat seine Tour um diese Partien herum gebaut, er tritt in Deutschland auch noch in Berlin, Hamburg, Köln und München auf.

„Die besten Dinge kommen aus Deutschland“

Zwischendurch blickt er auf den Fußball. „Es wäre echt ein Traum, wenn es Schottland zum ersten Mal überhaupt schaffen würde, bei einer Europameisterschaft ins Achtelfinale zu kommen“, sagte er und meinte: „Ich glaube an die Schotten. Und, sorry liebe Ungarn und liebe Schweizer, an die Deutschen.“

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Überhaupt mag der 79-Jährige Deutschland sehr: „Die Menschen sind wundervoll, das Essen ist ausgezeichnet, und das Bier bei euch ist fantastisch.“ Deutschland, sagte Stewart, „ist ein glorreiches Land“. Und eines, in dem er seinem Hobby frönen kann: Modelleisenbahnen. In Deutschland, sagte er, gebe es dafür „die besten Läden überhaupt. Es ist doch sowieso die alte Wahrheit: Die besten Dinge kommen aus Deutschland.“ (sid/dpa/lw)

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