Drei Deutsche im Kampf um den Ball: Schon das Hinspiel zwischen Gladbach und Manchester City wurde in Budapest ausgetragen.
  • Drei Deutsche im Kampf um den Ball: Schon das Hinspiel zwischen Gladbach und Manchester City wurde in Budapest ausgetragen.
  • Foto: imago images/Moritz Müller

Champions League: Wieder Budapest! Gladbach darf nun doch nicht in England spielen

Es geht hin und her in der Champions League – nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Organisation der Partien. Aufgrund der Pandemie werden Spielorte ständig und mitunter gar von der einen auf die andere Sekunde geändert. Das muss nun auch Borussia Mönchengladbach wieder erfahren.

Das Achtelfinal-Rückspiel des Bundesligisten in der Königsklasse „bei“ Manchester City wird am 16. März (21 Uhr) nun doch in Budapest ausgetragen. Das gab die UEFA am Mittwoch bekannt.

Champions League: Gladbach gegen Manchester City nun doch in Budapest

Am Freitag hatte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl noch zu Protokoll gegeben, dass die Partie gegen den Spitzenreiter der Premier League wie geplant in Manchester stattfinden werde – trotz der Reisebeschränkungen und Quarantäne-Regeln als Folge der Corona-Pandemie.

Das könnte Sie auch interessieren: BVB-Star Haaland revanchiert sich für Keeper-Provokation

Bereits das Hinspiel der Gladbacher gegen die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola (0:2) wurde in Budapest ausgetragen. Die Puskas-Arena ist die beliebteste Ausweichstätte der UEFA, zahlreiche Europacup-Begegnungen wurden bereits dort ausgetragen.

Komplizierte Reise-Bestimmungen sorgen noch immer für Unverständnis

Auch RB Leipzig wird sein Rückspiel gegen den FC Liverpool wieder in Budapest austragen. Dessen Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hatte sich zuletzt gewundert, warum Gladbach nach England reisen und dort spielen darf, das eigene Team aufgrund der Reise-Bestimmungen aber nicht.

Nun hat sich diese Diskussion mit der Rolle rückwärts auch schon wieder erledigt. Die Praxis generell bleibt allerdings aufgrund der hohen Corona-Inzidenz in Ungarn und wegen des Lockdowns für weite Teile der Gesellschaft umstritten. (sid/tm)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp