Stephan Ambrosius entschied sich für die U21-Nationalmannschaft vom DFB – und gegen Ghanas A-Elf. 
  • Stephan Ambrosius entschied sich für die U21-Nationalmannschaft vom DFB – und gegen Ghanas A-Elf. 
  • Foto: WITTERS

Bundestrainer erklärt: So lief die Entscheidung von HSV-Talent Ambrosius für den DFB

Die deutsche U21-Nationalmannschaft startet heute gegen Ungarn in die EM – und zwei HSV-Youngster sind mittendrin. Stephan Ambrosius und Josha Vagnoman stehen im Aufgebot von Bundestrainer Stefan Kuntz und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf Einsätze machen. Ambrosius schlug dafür sogar eine Einladung zur A-Nationalmannschaft Ghanas aus.

Mit seinen starken Leistungen hat sich Ambrosius nicht nur einen neuen Vertrag beim HSV (bis 2024) und einen Platz in Kuntz’ EM-Kader gesichert. Vergangene Woche wurde der Sohn ghanaischer Eltern vom Verbandstrainer Charles Akonnor überraschend auch für die Africa-Cup-Qualifikationsspiele gegen Südafrika und den Inselstaat São Tomé und Príncipe  nominiert.

Kuntz: Musste Ambrosius nicht für DFB überzeugen

Ambrosius’ Entscheidung für den DFB aber stand. „Ich habe mit Stephan telefoniert, er hat mir relativ schnell gesagt, dass er für die U21 an der EM teilnehmen will. Daher musste ich ihn nicht lange überzeugen“, erklärte Kuntz.

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Eine Entscheidung für die Zukunft muss das allerdings nicht sein. Der 22-Jährige könnte später immer noch zur A-Nationalmannschaft Ghanas „wechseln“. Ob der Wilhelmsburger heute gegen Ungarn in der Startelf steht, ist angesichts der starken Konkurrenz fraglich. Die bundesligaerprobten Nico Schlotterbeck (Union Berlin) und Amos Pieper (Arminia Bielefeld) dürften zu Turnierbeginn gesetzt sein.

HSV-Verteidiger Vagnoman mit guten Einsatzchancen

Besser sieht es für Rechtsverteidiger Vagnoman aus. „Bei Josha waren wir erst erschrocken, als er verletzt war“, berichtete Kuntz mit Blick auf die Sprunggelenksverletzung im Januar. „Umso mehr haben wir uns gefreut, dass er nach seiner Verletzung so schnell wieder sehr gute Leistungen gezeigt hat.“

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