Ex-HSV-Profi Kyriakos Papadopoulos trotzte beim 1:1 der Griechen in Spanien auch Top-Stürmer Alvaro Morata (l.).
  • Ex-HSV-Profi Kyriakos Papadopoulos trotzte beim 1:1 der Griechen in Spanien auch Top-Stürmer Alvaro Morata (l.).
  • Foto: imago images/alterphotos

Beim HSV aussortiert: Papadopoulos feiert unglaubliches Comeback

Mit diesem Comeback war nun wirklich nicht mehr zu rechnen. Beim HSV wurde Kyriakos Papadopoulos in der Vorsaison für zu schlecht befunden, aussortiert und zur U21 geschickt. Nun feierte der Abwehrmann, der seit fünf Monaten für den kroatischen Erstligisten Lokomotiva Zagreb spielt, ein wundersames  Comeback: Beim 1:1 Griechenlands zum Auftakt der WM-Qualifikation in Spanien durfte „Papa“ 90 Minuten lang ran.

Papadopoulos ist wieder Nationalspieler – und gleich gesetzt. Eine fast schon sensationelle Wende in der Karriere des 29-Jährigen, der schon so gut wie abgeschrieben war.

Ex-HSV-Trainer Dieter Hecking verbannte ihn im September 2019 zwar friedlich aber bestimmt aus dem Profi-Kader, setzte lieber auf andere. Nachdem „Papas“ Vertrag im vergangenen Sommer auslief, dauerte es eine Weile, bis er einen neuen Klub fand. Seit Januar 2017 stand er zuvor beim HSV unter Vertrag, absolvierte 51 Pflichtspiele.

Nach drei Jahren Pause ist Ex-HSV-Profi Papadopoulos wieder Nationalspieler

In Zagreb aber meldete er sich zurück, überzeugte und scheint auch seine chronischen Knieprobleme im Griff zu haben. Der Lohn: Drei Jahre nach seinem letzten Länderspieleinsatz durfte er nun zum 30. Mal für Griechenland ran, schlug sich gegen den spanischen Star-Sturm um Alvaro Morata (Juventus) und Ferran Torres (Man City) beachtlich.

Nun geht „Papas“ wundersame Reise weiter – Sonntag im Test gegen Honduras und am Mittwoch in der WM-Quali gegen Georgien.

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