Simon Terodde traf beim 4:3 im Hinspiel doppelt.
  • Simon Terodde traf beim 4:3 im Hinspiel doppelt.
  • Foto: WITTERS

4:3 im Hinspiel: Neues Spektakel? HSV mit Respekt vor Paderborn

In der Zweiten Liga geht es Schlag auf Schlag weiter. Und die Gegner werden für den HSV nicht kleiner. Fünf Tage nach dem 0:0 bei Fortuna Düsseldorf empfangen die Hamburger am Samstag (13 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) mit dem SC Paderborn den zweiten Bundesliga-Absteiger. Im Hinspiel gab es einen offenen Schlagabtausch – bei dem am Ende der HSV mit einem 4:3 der glückliche Sieger war. Wird es heute beim Wiedersehen im Volksparkstadion ähnlich wild?

HSV-Trainer Daniel Thioune hätte nichts dagegen. Unter der Prämisse, dass am Ende dasselbe steht, wie schon im September: drei Punkte. „Auf die Phase um die 30. Minute hätte ich natürlich verzichten können“, erinnert sich Thioune mit einem Schmunzeln.

Neues Spektakel? HSV mit Respekt vor Paderborn

Damals kassierte seine Mannschaft binnen vier Minuten drei Gegentore – und siegte am Ende dennoch. Ein turbulenter Kick. „Wenn am Ende aber drei Punkte im Volkspark bleiben, kann ich mit jeglichem Spektakel leben“, erklärte der Coach.

Die Paderborner haben sich nach einem verpatzten Saisonstart zwar ein wenig gefangen, liegen aktuell aber nur im Liga-Mittelfeld. Der Blick auf die Tabelle interessiert Thioune – wie üblich mitten in der Saison – nur minimal.  „Paderborn hat eine ganz spezielle Art zu spielen – und diese führen sie mit einer großen Überzeugung aus, unabhängig vom Gegner.“

Darum sei die HSV-Defensive gewarnt. „Hohes Anlaufen und Verteidigen zeichnen sie aus, denn so kommen sie in ihre sehr gefährlichen Umschaltmomente.“ Wie schnell man vom SCP, aktuell auch immerhin schon seit vier Partien unbesiegt, überrollt werden kann, wissen die Hamburger bestens.

Baumgart will den HSV ärgern

Und verstecken wollen sich die Gäste auch dieses mal nicht. Paderborn wird angriffslustig in den Volkspark kommen. Das verhehlt Trainer Steffen Baumgart, dessen Herz bekanntermaßen für den HSV schlägt, gar nicht erst: „Wir wollen den Weg nach vorne finden und nicht nur dagegenhalten, sondern punkten.“ Mit Chris Führich und Christopher Antwi-Adjej haben die Westfalen zwei Spezialisten fürs Umschaltspiel in ihren Reihen.

Klingt so, als stünde da ein offener Schlagabtausch bevor. Für Spektakel haben die Hamburger in ihren letzten drei Heimpartien ohnehin gesorgt, feierten bei 12:1 Toren drei Siege in Folge.

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Es ist angerichtet. Der HSV will nach der Nullnummer in Düsseldorf den vierten Heimsieg in Folge anpeilen. „Ich freue mich sehr auf dieses Spiel, es dürfte intensiv werden“, sagte Thioune abschließend. Baumgart schließt sich seinem Kollegen an: „Was uns erwartet, brauche ich keinem zu erklären. Wir freuen uns darauf.“

Der HSV gegen den SC Paderborn. Geht es nach den Beteiligten geht es am Samstag bei frostigen Temperaturen heiß her.

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