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Früher „Wunderkind“, heute Kunst-Star: Leon Löwentraut (25) aus Düsseldorf.
  • Früher „Wunderkind“, heute Kunst-Star: Leon Löwentraut (25) aus Düsseldorf.
  • Foto: dpa

Früher „Wunderkind“, heute Kunst-Star: Leon Löwentraut wird in Wedel geehrt

Mit sieben Jahren beginnt er mit dem Malen. Mit 17 kann er von seiner Kunst schon leben. Und heute ist Leon Löwentraut (25) der neue Shootingstar der Kunst-Szene. Nun wird er in Wedel mit dem „Ernst-Barlach-Preis“ für Bildende Kunst ausgezeichnet.

Der Düsseldorfer Künstler Leon Löwentraut (25) ist für seine farbenfrohe, abstrakte Malerei bekannt. Und das schon lange: Mit gerade mal elf Jahren verkauft Löwentraut seine ersten Bilder. Zur Konfirmation bekommt er seine erste Ausstellung geschenkt. Er wird als „Wunderkind“ gefeiert.

Als er 17 ist, melden sich bereits Galerien aus London und Miami bei ihm. Schon damals ist er dick im Kunst-Geschäft, kassiert vierstellige Summen für seine großformatigen Bilder.

Künstler Leon Löwentraut: „Malen ist wie Therapie für mich“

„Mit dem Malen kann ich meine Gefühle gut ausdrücken“, erzählte Leon Löwentraut damals der MOPO. „Es ist wie eine Therapie für mich.“ „Expressiv-abstrakt“ nannte er selbst seinen Stil. Sein Lieblingsmotiv: Gesichter. Sein großes Vorbild: kein Geringerer als der weltberühmte Pablo Picasso.

Eines von Löwentrauts Werken hängt in der Wandelhalle im Landtag Nordrhein-Westfalens aus. Auch mit digitalen Techniken beschäftigt er sich – lehrt an der Hochschule Kaiserslautern im Studiengang Virtual Design.

Künstler Leon Löwentraut bei der Arbeit. Sebastian Drueen
Künstler Leon Löwentraut bei der Arbeit.
Künstler Leon Löwentraut bei der Arbeit.

In diesem Jahr wird Leon Löwentraut mit dem „Ernst-Barlach-Preis“ für Bildende Kunst ausgezeichnet. Das hat die Jury der Ernst-Barlach-Gesellschaft Hamburg einstimmig entschieden. Am 1. Dezember wird der Preis dem Künstler im Barlach-Kunstmuseum in Wedel überreicht. Bis zum 28. Januar gibt es dort dann auch mehr als 70 Werke von Löwentraut zu sehen – Gemälde, Skulpturen und Kohlezeichnungen.  

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„Leon Löwentraut zeigt den modernen Menschen in seiner ganzen Isolation und Zersplitterung. Und diesen Menschen macht er zugleich auch zu einem großen Geheimnis“, so Jürgen Doppelstein, Vorsitzender der Ernst-Barlach-Gesellschaft. Er treffe damit den Nerv der Gegenwart und begeistere so junge Menschen für Kunst. (sir)

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