Supertalent
  • Die Supertalent-Jury: Bruce Darnell, Anna Ermakova, Ekaterina Leonova und Dieter Bohlen (v.l.).
  • Foto: RTL / Stefan Gregorowius

RTL schockt Zuschauer mit „Vaginaflöte“

Für Entsetzen bei den Zuschauern sorgte am Samstagabend eine „Alle meine Entchen“-Darbietung in der RTL-Sendung „Das Supertalent“. Die Kandidatin spielte das Kinderlied auf einer Blockflöte, jedoch benutzte sie dafür nicht ihren Mund – sondern ihre Vagina. Mit diesem ungewöhnliches Einsatz des Blasinstruments konnte sie jedoch nicht die Jury-Mehrheit für sich gewinnen. Auch Juror Dieter Bohlen (69) ließ der Auftritt unbefriedigt zurück.

Die Sendung näherte sich bereits dem Ende, als die Australierin Beatrice McQueef (41) die Bühne betrat. Dass kurz zuvor alle minderjährigen Zuschauer den Saal verlassen mussten, hätte aufmerksamen Beobachtern eine Warnung sein können.

Köln: RTL schockt Zuschauer mit „Supertalent“-Auftritt

Doch letztlich wurde das anwesende Publikum von McQueefs Auftritt kalt erwischt: „Ich spiele die Flöte nicht so, wie ich es in der Schule gelernt habe“, sagte die 41-Jährige noch, bevor sie loslegte. Dann zog sie ihren Rock aus, machte kopfüber einen Spagat über zwei Stuhllehnen und flötete los. Für die Sendung zensierte RTL McQueefs Schritt in der Nachbearbeitung und legte einen Igel darüber.

Das Publikum im Saal sah jedoch den nackten Tatsachen entgegen – und reagierte geschockt auf den Anblick. Bei der Jury hingegen kam der Auftritt besser an: Sowohl Anna Ermakova (23) als auch Bruce Darnell (66) votierten für die Vaginalflötistin.

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Doch dann entschieden sich erst Ekaterina Leonova (36) und dann auch noch Dieter Bohlen (69) gegen McQueef, so dass sie aus dem Wettbewerb ausschied. Der „Bild“ sagte RTL, man sei sich des Skandal-Potenzials bewusst gewesen, und habe deshalb auch die erforderlichen Maßnahmen für den Jugendschutz getroffen.

Und zur Künstlerin selbst? „Ihr zugegebenermaßen ungewöhnliches Talent, die Blockflöte durch Akrobatik und den Einsatz ihres Beckenbodens zu spielen, ist einzigartig und zeigt, dass ‚Das Supertalent‘ Raum für vielfältige Darstellungen bietet.“ (mp)

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