Kim Kardashian
  • TV-Star Kim Kardashian ermöglicht verfolgten Afghaninnen die Flucht.
  • Foto: dpa

Kim Kardashian hilft Mädchen bei Flucht vor den Taliban

Mode, Kosmetik und TV-Shows: Dafür ist Kim Kardashian bekannt. Sie ist eine der erfolgreichsten Geschäftsfrauen weltweit – und seit diesem Jahr offiziell Milliardärin. Ihr Geld hat sie nun für einen guten Zweck eingesetzt: Afghanische Fußballerinnen mussten vor den Taliban fliehen – Kardashian bezahlte den Flug.

Der US-Reality-TV-Star Kim Kardashian (41) hat den Spielerinnen eines afghanischen Mädchen-Fußballteams die Chance auf ein sicheres Leben ermöglicht: Mit einem von ihr und ihrer Bekleidungsmarke „Skims“ finanzierten Evakuierungsflug wurden die Mädchen nach Großbritannien gebracht, bestätigt ein Sprecher des TV-Stars gegenüber der britischen Nachrichtenagentur PA.

Die 35 Fußballerinnen und ihre Familien – insgesamt 130 Menschen – landeten am Donnerstag am Flughafen Stansted bei London. Das berichtet die Rokit-Stiftung, die an der Evakuierung beteiligt war.

Afghanistan: Fußballerinnen flüchteten vor den Taliban

Das Fußballteam war nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban aus Afghanistan geflohen. Die Jugendlichen gelangten zunächst nach Pakistan, wo sie auf 30 Tage befristete Visa erhielten. Sie fürchteten jedoch, nach Ablauf ihrer Aufenthaltsgenehmigungen nach Afghanistan zurückgeschickt zu werden und suchten ein anderes Aufnahmeland. Das haben sie nun in einem Charterflugzeug erreicht und befinden sich derzeit in einem Hotel in zehntägiger Corona-Quarantäne. Danach wollen sie sich in Großbritannien ein neues Leben aufbauen.

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Die Vorsitzende der Rokit-Stiftung, Siu-Anne Gill, sagte, sie sei „tief bewegt über den Mut dieser Mädchen“. „Das hat uns inspiriert, dafür zu sorgen, dass ihre Bemühungen zu fliehen nicht umsonst gewesen sind“, fügte sie hinzu. Auch der Premier-League-Verein Leeds United hat angeboten, den Fußballerinnen nach ihrer Ankunft in England zu helfen. Klubbesitzer Andrea Radrizzani zeigte sich erfreut über die sichere Landung des Teams in Großbritannien: „Wir fühlen uns geehrt, unseren Teil dazu beigetragen zu haben, und sind dankbar, dass die britische Regierung ihre Ausreise ins Vereinigte Königreich ermöglicht hat.“

Großbritannien sichert Geflüchteten Unterstützung zu

Ein britischer Regierungssprecher erklärte, wie andere Evakuierte auch werde die afghanische Mädchen-Fußballmannschaft in Großbritannien ein „herzliches Willkommen, Unterstützung und Unterkunft“ erhalten.


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Die Taliban hatten nach ihrer Rückkehr an die Macht Mitte August verkündet, dass afghanische Frauen weiter Fußball spielen dürfen – allerdings nur unter strengen Auflagen. So dürfen sie vor allem nicht in der Öffentlichkeit spielen. Andere Fußballspielerinnen sind bereits nach Portugal geflohen. (vd/afp)

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