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Harald Glööckler Dschungelcamp
  • Harald Glööckler spricht im Dschungeltelefon über seine schlimme Kindheit.
  • Foto: RTL

Harald Glööckler unter Tränen: „Meine Kindheit war ein Scherbenhaufen“

Reflektiert, emotional, aufgelöst: Es ist eine komplett andere Seite, die die TV-Zuschauer:innen von Mode-Exzentriker Harald Glööckler (56) seit Freitag im RTL-Dschungelcamp zu sehen bekommen. Zwischen Grillen-Gezirpe und Hängematte schüttet der schrille Teleshopping-König seinen Mitcamper:innen sein Herz aus – und berichtet vor einem Millionenpublikum schockierende Details seiner Kindheit.

„Mehr ist mehr“ ist das Motto des Modeschöpfers mit Hang zu Schönheitsoperationen, der sich in den vergangenen Jahrzehnten ein gewaltiges „Pompös“-Imperium aus Kitsch-Mode und sonstiger glamouröser Deko aufgebaut hat. Und auch im Dschungel gibt der Designer alles, konnte schon in der Auftaktfolge durch seinen Kampfeswillen in einer Dschungelprüfung begeistern. Unter den Dschungelfans in den sozialen Medien wird er schon als Favorit auf die Dschungelkrone gehandelt.

Harald Glööckler: Im Dschungel offenbart er Details seiner Kindheit

Doch fast noch fesselnder: Glööcklers Verletzbarkeit, die hinter der Kunst-Fassade versteckt ist – und die nun im Dschungel zum Vorschein kommt. Einer der nach wie vor größten Gründe, warum viele Menschen nach fast 20 Jahren immer noch „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ einschalten: der Blick auf den Menschen hinter der Promi-Fassade. Herausgekitzelt durch die nach wie vor extremen Bedingungen der Show.

Auch Glööckler lässt recht schnell, bereits an Tag zwei die Maske fallen. Vor seinen Mitcamper:innen packte er über seine Sexualität und seine Kindheit aus. Er habe schon mit sechs Jahren „registriert, dass ich Männer interessanter finde als Frauen. Mit zehn war mir das dann endgültig klar“. Im gleichem Atemzug nutzte er die Chance und richtet eine wichtige Botschaft in Richtung TV-Kameras: „An junge Männer, die homosexuell sind: Lebt euer Leben! Und wer dafür kein Verständnis hat, der kann dann auch aus eurem Leben gehen!“

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Doch es sind noch größere Päckchen, die der Modeschöpfer seit sehr langer Zeit mit sich herumträgt. Unter Tränen berichtet er: „Meine Kindheit war ein einziges Trauma, ein Scherbenhaufen – und das ist schrecklich“. Sein Vater sei extrem gewalttätig gewesen. „Ich versuche immer wieder eine Sekunde zu finden, in der ich als Kind mal nach Hause kam und nicht Angst hatte, dass meine Mutter blutend am Boden liegt oder tot ist“, so der 56-Jährige.

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Seine schlimmsten Befürchtungen wurden dann eines Tages Realität: „Als ich 13 war, kam meine Mutter bei so einer Attacke dann um, sie ist ihren inneren Blutungen erlegen“. Er habe immer versucht, seine Erinnerungen zu verdrängen, doch „dann kam der Moment, in dem ich gedacht habe: Das geht nicht. Diese Kindheit musst du verarbeiten.“ Für ihn sei das Dschungelcamp nun eine Chance, „dass ich mich nun hier dieser schwierigen Situation stelle“. Und weiter: „Es ist wie eine Kur hier, wie ein Detox für die Seele, um diese Schrecken der Kindheit zu beseitigen.“ (alp)

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