Bushido und seine Frau bangen um eines ihrer Drillingsbabys. Als dieses Foto entstand, war noch alles in Ordnung.
  • Bushido und seine Frau bangen um eines ihrer Drillingsbabys. Als dieses Foto entstand, war noch alles in Ordnung.
  • Foto: Bushido/Instagram

Bushido bangt um Drillings-Baby: „Sie wirkt normal, trotzdem wird sie sterben“

Rapper Bushido (42) und seine Frau Anna-Maria (39) machen gerade eine Menge durch: Sie bangen um das Leben eines ihrer drei noch ungeborenen Babys. Die Ärzte machen ihnen kaum Hoffnung.

„Die Ärzte sagen, das Herz unserer Tochter wird in den nächsten Tagen einfach aufhören zu schlagen“, erklärt Bushidos Frau im „Bunte“-Magazin. „Dieser Gedanke zerreißt mich innerlich. Mein Herz ist gebrochen.“

Das Paar hatte sich so sehr auf ihre Drillingsmädchen gefreut – Bushido verkündete sein Glück sogar bei Instagram. Doch mittlerweile dominiert die Angst. „Ich bin ein Wrack, körperlich wie seelisch, habe zwölf Kilo abgenommen“, sagt Bushido. „Als das Drama mit den Drillingen anfing, bekam ich extreme Panikattacken. Die Ärzte diagnostizierten Depressionen und Burn-out. Ich gehe drei Tage in der Woche zu zwei Therapeuten.“

Bushido und Anna-Maria bangen um ihre Drillinge

Anna-Maria war gerade beim Einkaufen, als sie starke Schmerzen bekam. „Der Bauch wurde plötzlich überdimensional dick und ganz hart. Ich dachte, ich hätte mich überanstrengt. Abends hatten wir Freunde zum Essen bei uns. Ich stand vom Tisch auf…“, berichtet die Schwangere – Bushido führt fort: „…Anna-Maria fing an zu schreien. Ich blickte runter auf den weißen Marmorboden – und diesen Anblick werde ich nie mehr vergessen: Alles war voller Blut.“

Beide dachten, sie hätten ihre Drillinge verloren, Anna-Maria kam in eine Klinik. Die Ärzte wussten nicht, woher das viele Blut kam, berichtet Bushidos Frau. „Im Ultraschall sah man den Herzschlag der drei Mädchen. Allerdings sagten sie uns auch, dass die Plazenta von einem nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt würde. Wir waren trotzdem erstmal erleichtert.“

Das Paar hofft nun auf ein Wunder

Bei der genauen Diagnose in der 18. Schwangerschaftswoche kam dann heraus, dass ein Mädchen womöglich behindert sein könnte. Die Ärzte legten ihnen nahe, das Kind „bewusst zu töten“, um die anderen Babys nicht zu gefährden, berichtet das Paar. Sie entschieden sich dagegen. Auch im fünften Monat der Schwangerschaft kam es zu einem dramatischen Zwischenfall: Anna-Maria musste nach einem Blasensprung erneut in die Klinik und war eine Woche bettlägerig.

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„Nun bange ich, dass sie bis zur 29. Woche, also Anfang siebter Monat, im Mutterleib bleiben, dann würden wir die Geburt riskieren. Auf dem Ultraschall sieht das Mädchen mit der viel zu kleinen Plazenta inzwischen genauso groß und munter aus wie ihre Schwestern. Sie wirkt ganz normal, hat 40 Gramm zugenommen in dieser Woche. Trotzdem wird sie sterben, sagen die Ärzte“, berichtet Anna-Maria in der „Bunten“.

Das Paar hofft nun auf ein Wunder, so der Rapper: „Aber sollte die Kleine es tatsächlich nicht schaffen, werden wir sie beerdigen lassen. Sie bekommt ein Grab bei meinen Eltern auf dem muslimischen Teil eines Berliner Friedhofs und sie bekommt einen Namen. Sie ist unsere Tochter.“ (vd)

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