Bild von Daria Dugina in einer Straße in Belgrad.
  • Bild von Daria Dugina in einer Straße in Belgrad.
  • Foto: imago/Aleksandar Djorovic

USA vermuten Ukraine hinter Dugina-Anschlag

US-Geheimdienste sollen Berichten zufolge davon ausgehen, dass Teile der ukrainischen Regierung den Mordanschlag auf die russische Kriegsunterstützerin Darja Dugina in Moskau genehmigt haben.

Die USA hätten zuvor keine Kenntnis von den Plänen gehabt, berichteten die Zeitung „New York Times“ und der Sender CNN am Mittwoch unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen. 

Dugina-Anschlag: Wusste Selenskyj davon?

Es sei aber noch offen, wer genau den Anschlag abgesegnet habe, berichtete CNN. So sei beispielsweise auch unklar, ob die US-Geheimdienste davon ausgingen, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von dem Attentat wusste oder die Tat gar autorisiert habe. US-amerikanische Regierungsvertreter hätten demnach ukrainische Vertreter wegen des Attentats ermahnt.

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CNN berichtete am Mittwoch auch, dass US-Geheimdienstbeamte vermuten, dass Dugina in der Nacht, in der sie getötet wurde, das Auto ihres Vaters Alexander Dugin fuhr. Der gilt als enger Vertrauter Wladimir Putins und Ideengeber für den Angriff auf die Ukraine. Der Rechtsnationalist sei  das eigentliche Ziel gewesen. 

Das Auto mit der Tochter des Rechtsnationalisten Alexander Dugins am Steuer war am 20. August in der Nähe von Moskau explodiert. Russland macht ukrainische Geheimdienste dafür verantwortlich. Kiew weist jegliche Beteiligung zurück. (dpa/mp)

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