x
x
x
Annalena Baerbock
  • Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Außenministerin, steigt aus der Regierungsmaschine.
  • Foto: dpa

Nach Pannen-Serie: Jetzt bläst Baerbock ihre Pazifik-Reise ganz ab

Eigentlich wollte die Außenministerin schon längst in Australien sein. Doch ihre Regierungsmaschine machte schon wieder Probleme – und musste erneut umkehren. Nun bläst die Grünen-Politikerin den symbolträchtigen Besuch in der Pazifik-Region ganz ab – und reist per Linienflieger nach Deutschland zurück.

Nach den wiederholten Pannen mit ihrem Regierungsflugzeug bricht Außenministerin Annalena Baerbock die geplante Reise zu einem einwöchigen Besuch in der Pazifik-Region nun doch ab. Die überraschende Entscheidung fiel am Dienstagmorgen. „Wir haben bis zuletzt geprüft und geplant, aber leider war es nicht mehr möglich, die geplanten Reisestationen der Indo-Pazifik-Reise nach dem Ausfall des Flugzeugs der Flugbereitschaft mit den noch verfügbaren Optionen logistisch darzustellen“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Ursprünglich war die Grünen-Politikerin zu Besuchen in Australien, Neuseeland und der Insel-Republik Fidschi erwartet worden.

Nach Angaben aus ihrer Delegation hätte Baerbock wegen der defekten Luftwaffen-Maschine eigentlich am Vormittag von der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Abu Dhabi, mit ihrem Tross per Linienflug direkt zur australischen Metropole Sydney aufbrechen sollen. Doch das erwies sich offenkundig als nicht praktikabel.

Nach Pannen am Flugzeug: Baerbock bricht Reise in Pazifik-Region ab

Noch in der Nacht waren Baerbocks Delegation und die mitreisenden Journalisten gebeten worden, sich zur Abfahrt zum Flughafen um 8 Uhr in der Lobby des Hotels zu treffen. Die zu diesem Zeitpunkt völlig überraschende Entscheidung zum Abbruch der Reise fiel erst, als der gesamte Tross bereits abfahrbereit in der Lobby stand.

Die Regierungsmaschine, ein Airbus A340-300, steht auf einer Parkposition auf dem Flughafen von Abu Dhabi. dpa
Regierungsflieger
Die Regierungsmaschine, ein Airbus A340-300, steht auf einer Parkposition auf dem Flughafen von Abu Dhabi.

Aus der Delegation war von einer am Ende schweren Entscheidung die Rede. „Das ist alles sehr misslich“, hieß es. In den kommenden Monaten werde es darauf ankommen, den entstandenen Schaden wieder gut zu machen. So müssten voraussichtlich hochrangige Beamte nach Australien, Neuseeland und Fidschi zu Gesprächen und wichtigen Terminen reisen. Die abgebrochene Reise müsse nachgearbeitet werden. Der Indo-Pazifik bleibe Schwerpunkt für die Bundesregierung.

Nach Pannen mit ihrer Maschine: Baerbock reist per Linienflug zurück

Baerbock musste wegen eines Defekts an den Landeklappen des Airbus A340-300 am Montag einen längeren Zwischenstopp in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten einlegen. Stunden später hob die Maschine nach einem Testlauf erneut ab – und musste wieder aus dem gleichen Grund umkehren.

Das könnte Sie auch interessieren: Schon wieder: Flugzeug-Panne bremst Baerbock aus

Die Außenministerin wollte nach dem Abbruch ihrer Reise noch am Dienstag per Linienflug nach Berlin zurückkehren. Dabei musste die Grünen-Politikerin auch einen Umweg in Kauf nehmen – genauso wie viele Mitglieder ihrer Delegation. Baerbocks genaue Route zur Rückreise wurde aus Sicherheitsgründen jedoch nicht veröffentlicht. (mp/dpa)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp