Karin Prien
  • Karin Prien hat sich wiederholt mit Hans-Georg Maaßen angelegt. Nun will sie seinen Parteiausschluss.
  • Foto: picture alliance/dpa/Christoph Soeder

„Es reicht“: Maaßen soll die CDU verlassen

Neuer Knatsch in der CDU: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) will den ehemaligen Präsidenten des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, aus der Partei ausschließen lassen. Der keilt zurück.

„Es ist genug“, schrieb Prien (auf französisch) Sonntagnacht auf Twitter mit Blick auf den 59-Jährigen Hans-Georg Maaßen. Haschtag: #Parteiausschlussjetzt. Anlass war ein Aufruf Maaßens zu einem „Impfverbot“, der sich wiederum auf einen Vortrag eines bekannten Corona-Wirrkopfs bezog.


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Prien rief zur Nicht-Wahl Maaßens auf

Auf die Frage eines Users, ob Prien einen Ausschluss Maaßens beantragen wolle, antwortete sie: „Ja, ich werde das einfordern.“ Prien hatte sich bereits im Bundetagswahlkampf mit dem Rechtsausleger angelegt. Damals rief sie indirekt und zum Ärger Maaßens zu einer Wahl seines SPD-Konkurrenten aus. Maaßen wurde am Ende nicht gewählt.

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Auch diesmal reagierte Maaßen prompt und forderte Prien seinerseits auf, die CDU zu verlassen. Sie habe der Partei geschadet und stehe mit ihrer „gefestigten linken Haltung“ nicht mehr für die CDU-Werte Kohls oder Adenauers, behauptete Maaßen.

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