x
x
x
Tesla-Boss Elon Musk, Olaf Scholz
  • Tesla-Boss Elon Musk und Olaf Scholz bei der Eröffnung der „Gigafactory“
  • Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild POOL | Patrick Pleul

Tesla-Werk in Brandenburg: Produktion wird gestoppt

Aus für das Tesla-Werk in Brandenburg! Zumindest vorübergehend. Im März noch waren bei der Eröffnung des Werks in Grünheide Kanzler Olaf Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) anwesend und feierten mit Elon Musk die Innovationskraft seiner Firma. Doch laut einem Medienbericht hakt es an allen Ecken und Enden in der Produktion. Daher muss nun nachgerüstet werden. Und das Werk macht für zwei Wochen dicht.

Etwa 500.000 E-Autos vom Typ „Model Y“ wollte Tesla eigentlich jährlich in Brandenburg produzieren. Die ernüchternde Bilanz bisher: 1000 Karossen pro Woche – nur ein Zehntel des ursprünglichen Plans. Die Fachzeitschrift „Teslamag“ berichtet nun, dass der Megakonzern von Elon Musk die Fabrik schließt, um die Abläufe zu verbessern. Für zwei Wochen, und zwar schon ab kommenden Montag, wie die „Bild“ erfahren haben will. Mehrere andere Medien griffen den Bericht ebenfalls auf.

Produktionspause, um Abläufe zu verbessern

Demnach sollen während des zeitweisen Stillstands die Produktionsabläufe so umgestellt werden, dass die Karossen nur noch 30 Sekunden an jeder Fertigungsstation verbringen. Derzeit seien es bis zu drei Minuten. Nach der Produktionspause soll offenbar in drei statt wie bisher in zwei Schichten gearbeitet werden.

Zudem wird berichtet, dass Tesla dann in einer Nachbarhalle mit der Antriebsfertigung beginnen könnte. Bislang werden die Motoren noch aus China zugeliefert.

Lesen Sie auch: Musk über Brandenburger Gigafactory: „Gigantischer Geldverbrennungsofen“

Wie viele der rund 4500 Mitarbeiter:innen in eine betriebliche Zwangspause geschickt werden, ist indes nicht klar. Das größte Problem sind derzeit die Einstellungen. Bis Ende des Jahres will Tesla sich in Grünheide auf 9000 Mitarbeiter:innen vergrößert haben. Mit derzeit rund 500 Neueinstellungen pro Monat kaum machbar. (mp)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp