Ex-Präsident Donald Trump
  • Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA, spricht während einer Kundgebung.
  • Foto: picture alliance/dpa/AP | Ben Gray

Neue Enthüllung: „Musik-Mann“ spielte Trump zur Beruhigung Lieder vor

Zugegeben: Jeder hat mal einen schlechten Tag. Manchen Menschen hilft es dann, Musik zu hören, um wieder zur Ruhe zu kommen – so auch Ex-Präsident Donald Trump. Dies und mehr Skurriles aus dem Weißen Haus während der Trump-Ära erzählt die ehemalige Pressesprecherin Stephanie Grisham nun in ihrem neuen Buch.

Die frühere Pressesprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham, hat in ihrem bald erscheinenden Buch brisante und teils kuriose Details über den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump preisgegeben. Um Trump von seinen Wutanfällen abzuhalten, sei ein als „Musik-Mann“ bekannter Mitarbeiter des Weißen Hauses dazu abgestellt worden, ihm seine Lieblingslieder vorzuspielen, schrieb die „New York Times“ unter Berufung auf Grishams Buch. Darunter sei „Memory“ aus dem Musical „Cats“ gewesen.

Das Geheimnis um Trumps Frisur wird gelüftet

Neues gibt es auch zur auffälligen Frisur des 75-Jährigen. Trump schneide seine Haare selbst, „mit einer riesigen Schere, mit der man wahrscheinlich ein Band bei der Eröffnung eines seiner Häuser durchschneiden könnte“, zitierte der Sender CNN aus dem Buch.

Weiter hieß es, nach einem zunächst kühlen Empfang von Wladimir Putin bei einem Treffen 2019 habe Trump alles daran gesetzt, dem russischen Regierungschef zu gefallen. „Ich werde ein paar Minuten lang etwas härter Ihnen gegenüber auftreten. Aber das ist nur für die Kameras, und wenn sie weg sind, reden wir weiter“, soll Trump dem Kreml-Chef demnach beim G20-Gipfel im japanischen Osaka gesagt haben.

Nach Grishams Angaben unterzog sich Trump 2019 bei einem geheimnisumwobenen Krankenhausbesuch einer Routineuntersuchung, die von US-Medien als Darmspiegelung bezeichnet wurde – allerdings ohne Narkose. Trump habe nicht gewollt, dass sein Vize Mike Pence während seiner Betäubung vorübergehend die Macht übernehme.

Trump kritisiert „I’ll Take Your Questions Now“

Das 352 Seiten lange Buch trägt den Titel „I‘ll Take Your Questions Now“ (auf Deutsch etwa: Ich nehme jetzt Ihre Fragen entgegen). Nach Angaben des Verlags HarperCollins soll es am 5. Oktober in den USA erscheinen.


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Das Ehepaar Trump kritisierte Grishams Werk scharf. „Dieses Buch ist ein weiterer kläglicher Versuch, die Stärke des Präsidenten auszunutzen und Lügen über die Familie Trump zu verkaufen“, zitierten US-Medien Trumps Sprecherin Liz Harrington. Durch „Unwahrheiten und Verrat“ versuche Grisham, auf Kosten von Trump an Bedeutung zu gewinnen und Geld zu verdienen.

Grisham: „Wir waren wie Milchflaschen mit einem Verfallsdatum“

Grisham war von 2017 bis 2019 Pressesprecherin der ehemaligen Präsidentengattin, bevor sie rund neun Monate lang die Posten der Pressesprecherin und der Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses übernahm. Danach wurde sie erneut Sprecherin und zeitweise Stabschefin von Melania Trump. Nach der Erstürmung des US-Kapitols durch Trump-Anhänger Anfang Januar trat sie zurück.

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„Wir waren wie Milchflaschen mit einem Verfallsdatum“, schrieb die 45-Jährige rückblickend über ihre Zeit in der Regierung. Jeder sei beim Präsidenten irgendwann nicht mehr willkommen gewesen. (mp/dpa)

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