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Polizisten vor dem Einkaufszentrum Field‘s in Kopenhagen
  • Polizisten vor dem Einkaufszentrum Field‘s in Kopenhagen
  • Foto: Olafur Steinar Rye Gestsson/Ritzau Scanpix Foto via AP/dpa

Kopenhagen: Amok-Verdächtiger (22) in der Psychiatrie

Er ist wohl ein Einzeltäter – und er hat offensichtlich massive psychische Probleme: Der mutmaßliche Attentäter von Kopenhagen, der dort in einem Shoppingcenter um sich geschossen hat, ist in die Psychiatrie eingewiesen worden.

In einem blauen T-Shirt zeigte sich der junge blonde Mann vor Gericht. Das Verhör fand hinter verschlossenen Türen statt. Der Kopenhagener Polizeichef Søren Thomassen hatte am Vormittag bei einer Pressekonferenz gesagt: „Wir haben den Verdächtigen verhört. Er hat angegeben, dass er es war, der dort draußen war.“

Was genau war passiert? Gegen 17.35 Uhr gingen bei der Polizei erste Meldungen über Schüsse in dem Einkaufszentrum ein, das zu den größten Dänemarks gehört. An dem Sonntag in den Sommerferien waren dort viele Menschen unterwegs. Dann der Schock: Plötzlich hörte man Schüsse, der Täter feuerte auf wohl zufällig ausgewählte Opfer. 

Amok in Kopenhagen: Festnahme verlief undramatisch

Dabei starben ein 47-jähriger Russe, der in Dänemark lebte, zwei dänische 17 Jahre alte Jugendliche, ein Mädchen und ein Junge. Vier Menschen wurden schwer verletzt.

Kurz nach der Tat – um 17.48 Uhr – hatten Polizisten den mutmaßlichen Täter in der Nähe des Einkaufszentrums festgenommen. Er bleibt jetzt erstmal bis zum 28. Juli in der Psychiatrie.

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Bei der Festnahme, die nach Polizeiangaben „relativ undramatisch“ verlief, hatte er ein Gewehr und ein Messer bei sich. Laut „Ekstra Bladet“ soll er Mitglied eines Schützenclubs in Kopenhagen sein. Angeblich soll sich der 22-Jährige kurz vor der Tat an eine Krisen-Hotline gewandt haben. (dpa/miri)

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