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Der Berlin Marathon 2022
  • Klimaschützer wollen den diesjährigen Berlin Marathon stören. (Archivbild)
  • Foto: picture alliance/dpa | Andreas Gora

„Letzte Generation“ droht Marathon zu stören – Bürgermeister mit klarem Appell

Zehntausende Sportlerinnen und Sportler gehen am Sonntag beim Marathon in Berlin an den Start. Doch die Großveranstaltung könnte gestört werden: Klimaschützer haben eine Protestaktion angekündigt. Berlins Bürgermeister reagiert nun mit einem klaren Appell.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat die Klimaschutzgruppe Letzte Generation aufgefordert, auf Protestaktionen beim Marathon am Sonntag zu verzichten. „Wenn die sogenannten Klima-Aktivisten den Marathon stören wollen, dann wird das viele Berlinerinnen und Berliner sehr verärgern“, sagte Wegner der Deutschen Presse-Agentur. „Ich mag es mir gar nicht vorstellen: Durch eine Störaktion könnte sogar ein Marathon-Weltrekord verhindert werden. Ich sage es erneut ganz deutlich: Wer sich für Klimaschutz einsetzen will, sollte auf diese provokativen und auch strafbaren Aktionen verzichten.“

„Letzte Generation“ plant Störaktion für Berliner Marathon

„Jede Störerin und jeder Störer soll wissen, dass die Polizei und der Rechtsstaat deutlich durchgreifen werden. Ich wünsche mir deshalb, dass die sogenannte Letzte Generation von ihrer Ankündigung, den Marathon stören zu wollen, noch Abstand nimmt“, so der CDU-Politiker.

Er befürchte auch, dass die Akzeptanz für den Klimaschutz sinke, „wenn die sogenannte Letzte Generation ihre Straßenblockaden oder die Beschädigung von historischen Gebäuden wie dem Brandenburger Tor nicht endlich beendet.“ Wenn die Akzeptanz für mehr Klimaschutzmaßnahmen wegbreche, seien die Klimaziele nicht zu erreichen. „Ich möchte aber die Klimaschutzziele erreichen – in Berlin, Deutschland und weltweit“, sagte Wegner.

Berliner Polizei ist auf Störungen vorbereitet

Die Berliner Polizei sei sehr gut auf den Marathon vorbereitet und werde mit vielen Kräften im Einsatz sein, um jegliche Störung dieser internationalen Laufveranstaltung zu verhindern. „Es ärgert mich sehr, dass die Berliner Polizei wegen der Straßenblockaden und anderer Störaktionen der sogenannten Letzten Generation so viele Einsatzstunden aufbringen muss.“ Das sei Zeit, die dann für die Verbrechensbekämpfung fehle. „Die Einsätze gegen die Straßenblockaden und andere Aktionen kosten alle Steuerzahler viel Geld. Geld, das wir viel besser für den Kampf gegen den Klimaschutz nutzen könnten.“

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Er sich ganz sicher, dass sich die Berlinerinnen und Berliner auf den Marathon „sehr freuen und sich nicht von der sogenannten Letzten Generation abschrecken lassen“, so der Regierende Bürgermeister. „Der Marathon wird auch in diesem Jahr wieder ein Sport-Fest in Berlin. Berlin wird einmal mehr zeigen, dass es der richtige Ort für sportliche Großveranstaltungen ist.“ (dpa/mp)

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