Vor vier Wochen kam es an der Universität in Perm zu einem Amoklauf: Hier verlassen Student:innen das Gebäude.
  • Vor vier Wochen kam es an der Universität in Perm zu einem Amoklauf: Hier verlassen Student:innen das Gebäude.
  • Foto: dpa/AP | Anastasia Yakovleva

Mit Waffe seines Vaters: 12-Jähriger schießt in Schule um sich

Vier Wochen nach dem Amoklauf an einer Universität in der russischen Stadt Perm am Ural hat sich in der selben Region ein Sechstklässler heimlich mit der Waffe seines Vaters bewaffnet und in einer Schule um sich geschossen. 330 Menschen flohen aus dem Gebäude.

Er habe am Montag zwei Schüsse in die Decke und in eine Wand abgefeuert, teilten die Behörden mit. Es sei dadurch niemand getötet worden. Ein Schüler sei leicht verletzt worden. Der Jugendliche wurde demnach festgenommen.

Schüsse in russischer Schule: Direktorin soll 12-Jährigen zum Aufgeben überredet haben

Die 300 Schüler und 30 Lehrer hätten das Gebäude im Dorf Sars selbstständig verlassen können. Medien schrieben, dass die Direktorin den bewaffneten 12-Jährigen zum Aufgeben bewegt habe. Die Waffe soll er heimlich seinem Vater weggenommen haben.


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Zu den Hintergründen machten die Behörden zunächst keine Angaben. Als eines der Motive gelte Mobbing an der Schule, meldete die Agentur Interfax. Der Unterricht wurde am Montag abgesagt.

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In der rund 1200 Kilometer östlich von Moskau entfernten Stadt Perm hatte erst vor einem Monat ein Jurastudent mit einem Jagdgewehr um sich geschossen, sechs Menschen getötet und rund 20 verletzt. (dpa/ncd)

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