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Gut gefüllte Regale sind im Selbstbedienungsbereich eines IKEA-Einrichtungshauses zu sehen.
  • Gut gefüllte Regale in einer Ikea-Filiale (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance/dpa/Daniel Reinhardt

Ikea macht Rekord-Umsatz – warum das für Sparfüchse eine gute Nachricht ist

Feierlaune bei Ikea: Nach dem Abflauen der Corona-Pandemie strömen die Kunden wieder in die Filialen des Möbelgiganten aus Schweden – der vermeldet jetzt einen Umsatzrekord. Auch Sparfüchse dürfen sich freuen, denn für die Preise in den Einrichtungshäusern hat das Folgen.

Ikea Deutschland lockt nach einem Rekordumsatz Kunden mit niedrigeren Preisen. „Mit Start in das Geschäftsjahr 2024 investieren wir massiv in Preissenkungen, mit dem Ziel, rund 800 Produkte günstiger anzubieten“, sagte Deutschland-Chef Walter Kadnar.

Darunter seien beliebte Schrank- und Regalsysteme. Die Pläne betreffen knapp ein Zehntel des Sortiments – insgesamt führt Ikea Deutschland rund 10.000 Artikelnummern. Wie stark die Preise sinken sollen, sagte Kadnar nicht. Es gehe um „deutliche Preisschnitte“, betonte er.

Ikea meldet 6,4 Milliarden Euro Umsatz in Deutschland

Ziel bleibe es, erschwinglich für die breite Masse zu bleiben, sagte Kadnar. „Die Preissenkungen sollen unsere Attraktivität festigen.“ Das Budget der Menschen für Möbel und Einrichtung sei angesichts der hohen Inflation geschrumpft. „Zugleich kommen nun auch Menschen zu Ikea, die zuvor in einer höheren Preisklasse eingekauft haben.“

Im vergangenen Geschäftsjahr 2022/2023 (bis Ende August) ließ Ikea Deutschland Umsatzeinbußen in der Corona-Pandemie weit hinter sich. Der Erlös wuchs nach Angaben von Mittwoch um 13,3 Prozent auf gut 6,4 Milliarden Euro.

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Die Zahl der Besucher in den 54 Einrichtungshäusern stieg um rund elf Prozent auf 81,8 Millionen. Der Rekord von etwa 97 Millionen Besuchern von vor der Pandemie wurde aber verfehlt.

Deutschland ist für den gesamten Konzern der größte Einzelmarkt vor den USA, Frankreich und Großbritannien. In der Bundesrepublik hatte Ikea nach eigenen Angaben zuletzt einen Marktanteil von 9,1 Prozent, deutlich mehr als im Geschäftsjahr 2021/2022 mit acht Prozent. (dpa/mp)

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