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Mehrerer Packungen der „Hot Chip Challenge“ liegen bei einem Kiosk neben der Kasse.
  • Mehrerer Packungen der „Hot Chip Challenge“ liegen bei einem Kiosk neben der Kasse.
  • Foto: picture alliance/dpa | Doreen Garud

Hot Chip Challenge: Gefährlich scharf! Tortilla-Chips zurückgerufen

In den sozialen Medien ist der Trend zur „Challenge“, also des sich gegenseitigen Herausforderns seit Jahren ungebrochen. Das jüngste Beispiel betrifft das Essen superscharfer Tortilla-Chips – die einfach zu scharf sind! Der Hersteller zog nun Konsequenzen.

Mehrere Chargen mit extrem scharfen Chips sind wegen Gesundheitsgefahren zurückgerufen worden. In dem Produkt „Hot Chip Challenge“ seien stark schwankende und teilweise extrem hohe Gehalte an Capsaicin festgestellt worden.

Das Verbraucherportal des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlichte am Freitagabend eine entsprechende Warnung. Der Stoff stammt aus Chilischoten. Die Chips kommen bei Internet-Challenges zum Einsatz. Teilweise mussten Kinder und Jugendliche im Krankenhaus behandelt werden.

Wiesbaden: Superscharfe Tortilla-Chips zurückgerufen

Insgesamt haben zwei Firmen mit Sitz in Frankfurt und Gießen das Produkt zurückgerufen. Die Hersteller lieferten in einen Großteil der Bundesländer. Betroffen sind neben Hessen auch Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In der Warnung heißt es, der sehr hohe Schärfegrad könne Übelkeit, Erbrechen, Bluthochdruck, brennende Augen und gereizte Schleimhäute zur Folge haben. Mittlerweile lägen den Überwachungsbehörden zahlreiche amtliche Gutachten zu verschiedenen Chargen des Produktes vor. Vermutlich seien alle betroffen.

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Kunden, die den entsprechenden Artikel gekauft haben, können diesen gegen Erstattung des Kaufpreises und Vorlage der Rechnung in Absprache mit dem Verkäufer zurückgeben. „Reden Sie bitte auch mit Kindern und Jugendlichen in Ihrer Umgebung und weisen Sie sie auf die Gefahren hin“, heißt es in der Warnung. (dpa/mp)

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