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Thunberg
  • Greta Thunberg auf einer Klimademo.
  • Foto: picture alliance/dpa/PA Wire

„Fridays for Future“: Entsetzen über Terror-Propaganda der Klimaretter

„Fridays for Future“ ist eine Bewegung, die angetreten ist, um die Welt vor dem Klimakollaps zu bewahren. Durch Demos, durch Aktivismus, durch leidenschaftliches Engagement. Doch plötzlich zeigen Greta Thunberg und internationale Mitstreiterinnen sich von einer anderen Seite. Es geht nicht mehr um Klima, es geht um Terror: Die Umweltretter empören mit Hamas-Propaganda.

Greta Thunberg (20) sorgte letzte Woche für Empörung, weil sie zu einem Streik aus Solidarität mit Palästinensern aufrief. In den Online-Netzwerken X und Instagram schrieb sie: „Heute streiken wir aus Solidarität mit Palästina und Gaza. Die Welt muss ihre Stimme erheben und einen sofortigen Waffenstillstand, Gerechtigkeit und Freiheit für die Palästinenser und alle betroffenen Zivilisten fordern.“

Greta Thunberg verbreitet Terror-Propaganda

Und jetzt positionieren sich die Aktivisten ganz klar und öffentlich antisemitisch: Auf Instagram teilt „Fridays for Future“ ein Hamas-Propaganda-Statement. Titel: „Wie westliche Medien mit einer Gehirnwäsche dafür sorgen, dass Ihr Euch auf die Seite Israels stellt“. Damit wird gleich im ersten Satz das antisemitische Narrativ bedient, Juden würden weltweit die Medien kontrollieren. Und weiter: Die Medien „werden nicht erzählen, dass die Attacken auf Israel und das Bestehen von Hamas auf 75 Jahre Unterdrückung und der ethnischen Säuberung von Palästinensern beruhen.“

Die westlichen Medien würden „Propaganda“ verbreiten. Die gezielten Luftschläge der israelischen Armee auf Hamas-Stellungen seien „Horror“ und bringen „Märtyrer“ im Gazastreifen hervor. Von dem furchtbaren Terror mit mehr als 1400 unschuldigen Opfern in Israel ist keine Rede. „Free Falastin!“, schreiben die Aktivisten (arabisch für Palästina).

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Denken die alle so bei Fridays for Future? Nein! Die Klimaschützer in Deutschland distanzieren sich scharf von der Propaganda: „Nein, der internationale Account spricht – wie zuvor betont – nicht für uns. Nein, der Post ist nicht mit uns abgestimmt. Nein, wir stimmen nicht mit den Inhalten überein.“

Israel zieht Konsequenzen aus Thunbergs Terrorpropaganda: Das Bildungsministerium plant angeblich, „jeden Hinweis“ auf Greta Thunberg in Lehrmaterialien zu entfernen.

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