Blick auf die "Citystars" Lagune
  • Blick auf die "Citystars" Lagune

Der größte Pool der Welt liegt mitten in der Wüste!

Sommerzeit ist auch immer Schau-her-Zeit. Ob Freibad, Baggersee oder Strand – ein bisschen Rekord-Wissen hilft beim Small Talk im Bade-Dress: Wo kann man im größten Pool der Welt seine Bahnen ziehen? Und wo von der höchsten Wasserrutsche sausen? Einige Schwimm-Fakten für Besserwisser. 

Megahoch: Wer beim Planschen gerne eine spektakuläre Aussicht hat, sollte eine Reise nach Hongkong planen. Dort befindet sich nämlich der laut Guinness-Buch der Rekorde weltweit höchstgelegene Pool in einem Gebäude: Das Schwimmbecken des Ritz-Carlton Hotels liegt in einer Höhe von 468,8 Metern. Zwar ist es nicht riesig, reicht aber mit 20 Metern Länge, um darin Bahnen zu ziehen. 

Auf der größten Wasserrutsche der Welt rutscht man mit 100 Sachen

Megagroß: Im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich findet sich der größte künstlich geschaffene Pool der Welt. Das in der Wüste gelegene „Citystars“ wird seit Ende 2012 im Guinness-Buch als „größte menschengemachte Lagune“ geführt. Alleine die Wasserfläche nimmt 96.800 Quadratmeter ein. Zum Vergleich: Ein Fußballfeld ist meist rund 7000 Quadratmeter groß.

Bis 2015 hatte der Pool des Resorts San Alfonso del Mar in Chile den Weltrekord inne. Das 80.000 Quadratmeter-Becken ist mehr als einen Kilometer lang und an seiner tiefsten Stelle 3,5 Meter tief, Wasserratten können darauf sogar segeln, surfen und Kajak fahren. 

Megarutschig: Im Wasserpark Aldeia das Águas in Brasilien haben sie schon 1999 eine 50 Meter hohe Wasserrutsche aufgebaut, von der man sich bei einer Neigung von 60 Grad mit fast 100 Sachen in einen Pool stürzen kann – die „Kilimanjaro“ genannte Attraktion ist nix für Angsthasen. Zwischenzeitlich wurde der Guinness-Rekord von einer Wasserrutsche namens „Verrückt“ im US-Bundesstaat Kansas übertroffen – sie musste nach einem Unfall, bei dem 2014 ein Zehnjähriger starb, wieder abgerissen werden. Zum Vergleich: Deutschlands vermutlich höchste Wasserrutsche steht mit 25 Metern im Brandenburger Tropical Islands.

(Un-)Menschliche Rekorde im Wasser

Megastark: Insgesamt 43 Mal hat die Britin Alison Streeter den Ärmelkanal durchquert. Nicht ihr einziger Rekord: 1983 durchschwamm sie als jüngste Frau im Alter von 19 Jahren und erste Britin den Ärmelkanal zweimal nonstop – in 21 Stunden und 16 Minuten. Den Männer-Rekord hält etwas abgeschlagen der Brite Kevin Murphy, der die Meerenge 34 Mal schwimmend schaffte.

Megakalt: Die Leipzigerin Alisa Fatum kann an heißen Sommertagen in besonders kühlen Schwimm-Erinnerungen baden. Sie hält seit 2019 den Weltrekord als schnellste Eisschwimmerin auf der 1000-Meter-Strecke. Als erste Frau schaffte sie das in weniger als 13 Minuten – bei einer Wassertemperatur von 1,4 Grad.

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Megaweit: Wie hält man so lange durch? Der Slowene Martin Strel ist Weltrekord-Halter im Marathon-Schwimmen: 2007 schwamm der damals 52-Jährige in 66 Tagen 5268 Kilometer im Amazonas von Atalaya in Peru bis ins brasilianische Belém – im Schnitt also 80 Kilometer pro Tag. Während seiner Wahnsinnsleistung nahm er zwölf Kilogramm ab. (mik/dpa)

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