Ex-US-Präsident Donald Trump
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  • Foto: dpa/AP | Lm Otero

Per einstweiliger Verfügung: Trump will wieder twittern

Donald Trump will endlich wieder twittern können: Seit dem Sturm auf das US-Kapitel ist sein Account mit ehemals mehr als 80 Millionen Abonnenten gesperrt. Jetzt hat der ehemalige US-Präsident eine einstweilige Verfügung beantragt.

Trump beantragte am Freitag bei einem Gericht in Florida eine einstweilige Verfügung gegen den Kurznachrichtendienst – mit dem Ziel, die Blockade seines Accounts aufzuheben. In dem Gerichtsdokument argumentiert der Republikaner unter anderem, Twitter sei von Mitgliedern des US-Kongresses gezwungen worden, ihn zu zensieren. Der Kurznachrichtendienst übe außerdem ein Maß an Macht und Kontrolle über den politischen Diskurs des Landes aus, das „unermesslich“, „historisch beispiellos“ und „zutiefst gefährlich“ für eine offene demokratische Debatte sei.

Trump: Account mit 80 Millionen Followern gesperrt

Twitter wie auch Facebook und YouTube hatten Trumps Konten im Januar kurz vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger Trumps – und dass er Sympathie für die Angreifer bekundete. Außerdem behauptet er nach wie vor ohne jegliche Belege, dass ihm der Sieg bei der Präsidentenwahl im November durch Betrug gestohlen worden sei. Damit heizte er die Stimmung im Land auf.

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Twitter, wo Trump mehr als 80 Millionen Nutzer folgten, war für ihn bis dahin die wichtigste Kommunikationsplattform. Der Ex-Präsident wehrt sich bereits seit längerem die Sperrung seines Accounts. Bereits im Juli hatte er wegen der Blockade Klage gegen Twitter eingereicht. (dpa/ncd)

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