Axl Rose und Slash
Axl Rose und Slash
  • Axl Rose und Slash auf der Bühne in Texas.
  • Foto: picture alliance/dpa/Invision/AP

Axl Rose stinksauer: Deshalb klagen Guns n‘ Roses gegen einen Waffenhändler

Die Band Guns n‘ Roses mag ja seit 37 Jahren Gewehre im Namen tragen – das heißt aber nicht, dass die Rock’n’Roll-Dinos das Tragen von Waffen auch unterstützen. Jetzt klagen Axl Rose (61) und seine Bandkollegen gegen einen Waffenladen. Aus edlen Motiven.

Es geht um einen Waffenladen, genauer: den Online-Shop „Texas Guns and Roses“. Mit dem will die Band auf gar keinen Fall in Verbindung gebracht werden. So steht es in der gerade in Los Angeles eingereichten Klageschrift. Der Name gaukle den Leuten vor, dass der Waffenshop etwas mit der Band zu tun habe. Und die ist ganz klar gegen Schüsse und Gewalt.

Die Gewehr-Verkäufer hätten ihren Laden ohne „Genehmigung, Lizenz oder Zustimmung“ von Guns N’ Roses so genannt, erklärten die Anwälte der Band. Obendrein vertrete er „auf der Website politische Ansichten in Bezug auf die Regulierung und Kontrolle von Feuerwaffen und Waffen, die für viele US-Verbraucher polarisierend sein könnten“.

Guns n’Roses klagen gegen Online-Waffenshop

Axl Rose, Slash und Duff McKagan wollen erreichen, dass der Waffenhändler sein Geschäft nicht mehr unter dem missverständlichen Namen betreibt, Schadensersatz fordern sie obendrein. Der Onlineshop hat sich bisher nicht geäußert.

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Axl Rose, der früher mit hitzköpfigen Anwandlungen provozierte, zeigt in letzter Zeit auch gesellschaftliches Engagement. Auf Twitter würdigte er im Sommer den Kampf der Ukrainer gegen ein „zunehmend totalitäres Regime, angeführt von einem gefühllosen, lügnerischen, mörderischen, kleinen Mann mit überkommenen Ambitionen und ohne Respekt vor menschlichem Leben“. (miri)

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