• Fahrschüler bremst für Katze – und baut Unfall.
  • Foto: picture alliance/dpa/Frank Rumpenhorst

Auffahrunfall: Fahrschüler bremst für Katze – drei Verletzte

Wegen einer Vollbremsung für eine Katze hat es im Harzvorland einen Unfall mit drei Verletzten gegeben.

Ein 20 Jahre alter Fahrschüler trat am Freitag nach Angaben der Polizei wegen des plötzlich auf der Straße auftauchenden Vierbeiners bei Ermsleben abrupt auf die Bremse, um das Tier nicht zu überfahren.

Wegen abrupter Bremsung: Autofahrerin fährt Fahrschüler auf

Eine 31-jährige Magdeburgerin schaffte das Bremsen nicht mehr und fuhr heftig auf das Fahrschulauto auf. Die Frau, der Fahrschüler und der 41-jährige Fahrlehrer kamen daraufhin laut Polizei in Krankenhäuser.

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Hätte der 20-Jährige trotz Katze fahren sollen? Laut Straßenverkehrsordnung darf man, wenn ein Fahrzeug folgt, nur bei einem „zwingenden Grund“ abrupt bremsen. Vollbremsungen bei kleinen Tieren wie Hasen, Eichhörnchen, Igel und auch Hauskatzen werden von Gerichten meist als Grundlos bewertet. Bedeutet: Wenn es dadurch zu einem Auffahrunfall kommt, muss der Bremsende einen Teil des Schadens übernehmen. (vd/dpa)

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