Schnee schaufeln in Madrid: Der Wintersturm „Filomena“ hatte die heftigsten Schneefälle seit mindestens 50 Jahren verursacht. 
  • Schnee schaufeln in Madrid: Der Wintersturm „Filomena“ hatte die heftigsten Schneefälle seit mindestens 50 Jahren verursacht. 
  • Foto: dpa/AP

Jetzt drohen Überschwemmungen: So sehr leidet Spanien unter dem Wahnsinns-Wetter

Madrid –

Weiteres Wetter-Unglück in Spanien: Nach Extrem-Schneefällen steigen die Temperaturen wieder. Der Schnee kann schmelzen und es sind starke Regenfälle vorhergesagt – in mehreren Teilen des Landes drohen jetzt Überschwemmungen.

Wie „Tagesschau.de“ berichtet, bewegen sich mehrere Regenfronten auf Spanien zu. Besonders in der Nähe von großen Flüssen, wie dem Duero und Tajo im Westen und dem Ebro im Osten, warnen Meteorologen vor starkem und langanhaltendem Regen. An der Atlantikküste im Westen Galiziens können innerhalb von 72 Stunden bis zu 150 Liter Regen fallen. Auch in Andalusien kann es zu Überschwemmungen kommen.

Unwetter in Spanien: Überschwemmungsgefahr für Unterführungen und Tunnel

Im Landesinneren soll es zwar weniger Regen geben, durch den schmelzenden Schnee könnten Unterführungen und Tunnel in Städten aber trotzdem überschwemmt werden – so die Warnung der Meteorologen.

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Laut „Tagesschau.de“ liegt in knapp der Hälfte von Madrids Straßen noch Schnee, häufig zu Eisblöcken gefroren. Die Stadt hat die Einwohner aufgefordert, Autos weiterhin stehen zu lassen, dafür sind Busfahrten in den kommenden Tagen noch kostenlos. Insgesamt schätzt die Stadt die Schäden, die durch die Extrem-Schneefälle direkt und indirekt verursacht wurden, auf fast 1,5 Milliarden Euro. Außer in der spanischen Hauptstadt und ihrer Umgebung behindern Schneemassen auch in Aragon und Kastilien-La Mancha noch den Alltag. (ncd)

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