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Fritten-Boom: Warum die Deutschen so Heißhunger auf Tiefkühl-Pommes haben

Pommes Schranke, Pommes Mayo oder Pommes pur – Hauptsache heiß, fettig und aus dem eigenen Backofen! In der Corona-Krise  ist der Appetit auf TK-Fritten in  Deutschland deutlich gestiegen, wie das Marktforschungsunternehmens Nielsen mitteilt.

Ran an die Fritten: Im ersten Halbjahr haben die Deutschen insgesamt 168 Millionen Packungen Pommes, Röstis, Kroketten und Co. gekauft. Eine Steigerung um rund 18 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

„Bei Kartoffelprodukten aus der Tiefkühltruhe beobachten wir einen deutlichen Corona-Effekt“, so Nielsen-Handelsexpertin Silke Schmitt. Viele Deutsche haben nicht nur Klopapier, sondern auch Pommes gehortet!

Deutsche kauften 97 Millionen Packungen Tiefkühl-Pommes

Insgesamt gaben die Bundesbürger in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund 247 Millionen Euro für Tiefkühl-Kartoffelprodukte aus. Das waren rund 26 Millionen Euro mehr als in der ersten Jahreshälfte 2019. Besonders beliebt waren Tiefkühlpommes für den Ofen, von denen rund 97 Millionen Packungen verkauft wurden.

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Doch auch die Beliebtheit von Kartoffelchips stieg in der Corona-Zeit. Insgesamt kauften die Verbraucher im ersten Halbjahr laut Nielsen über 51.000 Tonnen Kartoffel-Chips, rund zehn Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. (miri/dpa)

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