Auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche waren drei Heimrauchmelder auf Metallstangen montiert.
  • Auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche waren drei Heimrauchmelder auf Metallstangen montiert.
  • Foto: Feuerwehr Norderstedt

Ungewöhnlicher Tierschutz – Rauchmelder halten Feuerwehr in Atem

Da waren selbst die erfahrenen Retter der Feuerwehr in Norderstedt (Kreis Segeberg) überrascht: Am späten Donnerstagabend wurden sie zu einem Einsatz in den Elisabeth-Selbert-Weg gerufen worden. Der Anrufer hatte piepende Rauchmelder gehört und einen Brand vermutet. Nach langer Suche entdeckten die Retter dann auch die Herkunft der Pieptöne: Ein Landwirt hatte für einen aussergewöhnlichen Wildtierschutz gesorgt.

Wie ein Sprecher der Norderstedter Feuerwehr mitteilte, wurden die Retter gegen 23.15 Uhr alarmiert. Ein Anrufer hatte piepende Rauchmelder wahrgenommen und den Notruf gewählt.

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Am Einsatzort angekommen, konnten die Feuerwehrmänner aber kein Haus finden, aus dem die Pieptöne schallen konnten. Kurzerhand erweiterten sie den Suchradius und gingen dem Piepton nach.

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Schließlich wurden sie auf einem abgelegenen Feld fündig. Hier piepten drei auf Stangen montierte Rauchwarnmelder. Die waren hier aufgebaut worden, um Rehkitze zu verscheuchen – das Feld sollte am Folgetag gemäht werden.

Weil bei solcher Feldarbeit immer wieder junge Rehkitze durch die Häcksler der Mähdrescher getötet werden, hatte sich ein Landwirt diesen Trick überlegt. Nach fast einer Stunde war der Einsatz beendet.

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