Das Gebäude des Landgerichts Flensburg
Das Gebäude des Landgerichts Flensburg
  • Das Landgericht Flensburg (Archivbild)
  • Foto: dpa/ Frank Molter

Sylt: Vater soll Baby zu Tode geschüttelt haben

Wegen des Verdachts des Totschlags an seinem vier Monate alten Sohn muss sich von Dienstagmorgen an ein Mann vor dem Landgericht Flensburg verantworten. Dem 52-Jährigen wird vorgeworfen, den Säugling geschüttelt und dadurch tödliche Verletzungen verursacht zu haben.

Die Tat soll sich zwischen dem 4. und 6. September 2016 in Westerland auf Sylt ereignet haben, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der Junge war demnach am 6. September 2016 gestorben.

Mutter des toten Babys sagt als Zeugin aus

Zum Prozessauftakt will das Gericht vier Zeugen hören, darunter die Mutter des Kindes und einen Rettungssanitäter. Der polnische Angeklagte wurde im Juli in Polen festgenommen.

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Der Haftbefehl wurde im März erlassen, weil dem Angeklagten Ladungen unter seiner Anschrift in Polen nicht mehr zugestellt werden konnten. Für den 10. Januar ist ein weiterer Verhandlungstermin geplant. (dpa)

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