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Immer wieder kommt es zu schweren Unglücken mit Feuerwerkskörpern (Symbolbild).
  • Immer wieder kommt es zu schweren Unglücken mit Feuerwerkskörpern (Symbolbild).
  • Foto: imago images/Marius Schwarz

Neunjähriger verliert bei Böllerexplosion zwei Finger

Ein schlimmer Vorfall, der sich am Silvesterabend kurz vor Mitternacht in Glinde (Kreis Stormarn) zugetragen hat, beschäftigt nun die Ermittler des Landeskriminalamts (LKA). Ein Kind hatte einen Böller aufgehoben. Der explodierte in seiner Hand. Laut Polizei handelte es sich um einen illegalen Knallkörper.

Laut Polizei begab sich der neunjährige Junge kurz vor Mitternacht mit seiner Familie auf den Marktplatz zwischen Oher Weg und Möllner Landstraße. Vor ihren Augen soll eine bislang unbekannte Person einen Böller geworfen haben, der etwa 20 Meter vor der Familie zu Boden fiel, aber zunächst nicht explodierte.

Polenböller in Hand explodiert

Der Junge hob den Knallkörper auf, dann kam es zum Knall. Der Böller explodierte in der linken Hand des Kindes. Die Verletzungen waren so schwer, dass in der Klinik zwei Finger amputiert werden mussten. Wie sich im Nachhinein herausstellte, handelte es sich um einen illegalen „Polenböller“.

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Die Ermittler des LKA Kiel suchen Zeugen des Vorfalls und Hinweise auf die Person, die den Böller geworfen hatte. Auch Foto- und Videoaufnahmen, die zwischen 23.45 und 0.05 Uhr gemacht wurden, werden gesucht. Hinweise bitte an Tel. (0431) 160 43124.

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